WIR IM KIEZ in Pankow: Was den Kiez bewegt

WIR IM KIEZ in Pankow: Was den Kiez bewegt

Lärmmessung: Klaus Mindrup und Jan Stöß
 

Eine Lärmmessung haben der Landesvorsitzende der SPD Berlin, Jan Stöß, und der Direktkandidat Klaus Mindrup jetzt auf der Breiten Straße in Pankow durchgeführt. Dort, in der Einflugschneise nach Tegel, wurden die enormen Lärmbelastungen gemessen, unter denen die Pankowerinnen und Pankower jeden Tag leiden müssen. Stöß erinnerte deshalb an ein Versprechen der Politik: „Wenn BER eröffnet ist, wird Tegel geschlossen“. Darüber gebe es für die SPD keine Diskussionen.

Mit ihrer Veranstaltungsreihe "Wir im Kiez" machte die SPD am 3. September Station im Bezirk Pankow. Vor Beginn eines bunten Bühnenprogramms mit  politischen Talks und Musik besuchten Klaus Mindrup und Jan Stöß gemeinsam mit dem Investor Kurt Krieger das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, wo Krieger ein neues Quartier mit über 500 Wohneinheiten, Einzelhandel und Schulen entwickeln will. 

 
Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, Kurt Krieger, Klaus Mindrup, Jan Stöß
 

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs.

 
Klaus Mindrup, Jan Stöß
 
 
Wir im Kiez in Pankow, Jan Stöß, Klaus Mindrup
 

Auf der Bühne am Pankower Anger machte Stöß klar, worum es in den nächsten Wochen geht „Es geht nicht um Petitessen und Halsketten! Es geht um Politik, darum wie es in dieser Gesellschaft weitergehen soll.“ Mindrup verwies auf seine lange kommunalpolitische Erfahrung: „Ich war und bin immer ansprechbar. Ich weiß, was diesen Kiez bewegt!“.

 
Wir im Kiez in Pankow, Mieterdiskussion
 

In der Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern des Pankower Mieterprotests stimmte Mindrup mit deren Analyse überein: „Die Situation war noch nie so dramatisch wie jetzt. Wir brauchen Neubau und wir brauchen eine Mietpreisbremse, um Mieterinnen und Mieter zu schützen.“

 
Wir im Kiez in Pankow, Jan Stöß, Klaus Mindrup, Sandra Scheeres
 

„Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ist das Gegenmodell zum Betreuungsgeld“, erklärte die Senatorin Sandra Scheeres beim bildungspolitischen Talk. Es gehe darum, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen und jedem Kind die Chance auf Bildung von Anfang an zu gewähren. Deshalb investiere Berlin sehr viel Geld in den Bereich der frühkindlichen Bildung. Scheeres lobte die Betreuungsabdeckung in Pankow, machte aber auch deutlich, dass der Ausbau der Kinderbetreuung nicht zur Lasten der Qualität gehen dürfe.