Wahlblog: Berichte, Trends, Meinungen

Wahlblog: Berichte, Trends, Meinungen

03.15 Uhr. Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Endergebnisses durch den Bundeswahlleiter. Bei einer Wahlbeteiligung von 71,5 Prozent (2009: 70,8 Prozent) haben die
- CDU 34,1 Prozent (2009: 27,3 Prozent)
- SPD 25,7 Prozent (2009: 23,0 Prozent)
- DIE LINKE 8,6 Prozent (2009: 11,9 Prozent)
- GRÜNE 8,4 Prozent (2009: 10,7 Prozent)
- CSU 7,4 Prozent (2009: 6,5 Prozent)
- Sonstige 15,7 Prozent (2009: 6,0 Prozent)
darunter:
FDP 4,8 Prozent (2009: 14,6 Prozent)
Afd 4,7 Prozent

 

01:55 Uhr.  Mit der Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Ergebnisses der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag durch Bundeswahlleiter Roderich Egeler ist ab 2.45 Uhr zu rechnen.

 
Berlin, Gewinne, Verluste
 

01:55 Uhr.  Die SPD gewinnt in Berlin 4,4 Prozent hinzu und damit deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. In Berlin gewinnen Eva Högl und Fritz Felgentreu Direktmandate. Über die Liste werden voraussichtlich Swen Schulz, Mechthild Rawert, Klaus Mindrup, Cansel Kiziltepe, Ute Finckh-Krämer und Matthias Schmidt in den Bundestag einziehen können. Damit hätte die Berliner SPD drei Mandate mehr.

Das Berliner Ergebnis:

Region   Zweitstimmenanteile Gewinne / Verluste
CDU DIE
LINKE
SPD GRÜNE FDP PIRATEN Sonst. CDU DIE
LINKE
SPD GRÜNE      
 
  Land Berlin   28,5 18,5 24,6 12,3 3,6 3,6 9,0 5,7 -1,7 4,4 -5,1      
  Berlin-Ost   23,4 29,5 21,1 9,9 2,2 4,0 9,9 6,6 -4,3 3,0 -4,3      
  Berlin-West   32,0 10,8 27,0 14,0 4,5 3,3 8,3 5,0 0,0 5,4 -5,6      
75 Berlin-Mitte   22,6 18,7 26,2 16,8 3,7 4,7 7,4 3,6 -0,5 5,0 -5,2      
76 Berlin-Pankow   23,5 25,2 22,0 14,1 2,5 3,9 8,8 6,3 -2,3 3,8 -5,7      
77 Berlin-Reinickendorf   40,1 8,0 26,4 8,7 4,3 2,6 9,9 7,2 -1,3 5,0 -4,8      
78 Berlin-Spandau – Charlottenburg Nord   36,6 9,5 28,9 8,3 3,8 3,1 9,9 6,6 -1,5 5,4 -5,0      
79 Berlin-Steglitz-Zehlendorf   37,2 7,2 25,6 13,6 6,4 2,5 7,6 6,1 0,0 5,4 -5,7      
80 Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf   32,5 8,9 27,1 15,4 6,8 2,6 6,8 6,0 0,2 5,7 -6,7      
81 Berlin-Tempelhof-Schöneberg   31,8 10,3 27,4 15,4 4,1 3,2 7,9 5,1 0,3 6,0 -6,2      
82 Berlin-Neukölln   29,0 14,3 26,2 13,9 3,0 4,1 9,5 3,1 0,4 4,8 -3,7      
83 Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost   15,4 25,1 24,0 20,8 2,2 5,8 6,7 3,5 0,1 3,8 -6,6      
84 Berlin-Treptow-Köpenick   25,4 29,5 21,3 7,4 2,0 3,5 10,9 7,0 -4,2 1,6 -3,6      
85 Berlin-Marzahn-Hellersdorf   26,0 32,9 19,2 3,9 1,7 3,1 13,2 7,9 -7,9 2,7 -3,1      
86 Berlin-Lichtenberg   23,1 34,6 20,5 5,8 1,6 3,7 10,8 6,8 -6,6 3,2 -3,0      

 

vorläufiges Ergebnis - Überblick Erst- und Zweitstimmen

Merkmal Bundestagswahl 2013  
Erststimmen Zweitstimmen    
Anzahl % Anzahl %        
Wahlberechtigte 2.505.692   2.505.692          
Wähler 1.815.281   1.815.281          
darunter Briefwähler 509.541   509.541          
 
Wahlbeteiligung   72,4   72,4        
Ungültige Stimmen 30.000 1,7 27.895 1,5        
Gültige Stimmen 1.785.281 98,3 1.787.386 98,5        
CDU 536.229 30,0 508.570 28,5        
DIE LINKE 333.199 18,7 330.481 18,5        
SPD 455.067 25,5 439.426 24,6        
GRÜNE 243.098 13,6 220.616 12,3        
FDP 25.893 1,5 63.577 3,6        
PIRATEN 56.850 3,2 64.010 3,6        
NPD 30.033 1,7 27.033 1,5        
REP X X 2.570 0,1        
BüSo 2.659 0,1 1.924 0,1        
ÖDP X X 3.643 0,2        
PSG X X 1.453 0,1        
MLPD 620 0,0 1.453 0,1        
AfD 67.371 3,8 87.813 4,9        
BIG 2.424 0,1 3.498 0,2        
pro Deutschland 1.100 0,1 5.656 0,3        
FREIE WÄHLER 8.130 0,5 7.528 0,4        
Die PARTEI 16.022 0,9 18.612 1,0        
Boes 1.059 0,1 X X        
B 619 0,0 X X        
Bündnis 21/RRP 83 0,0 X X        
DKP 260 0,0 X X        
DIE VIOLETTEN 458 0,0 X X        
Ditsche 688 0,0 X X        
Di Leo 673 0,0 X X        
Sylla 345 0,0 X X        
Fricke 200 0,0 X X        
Otto 499 0,0 X X        
Beckmann 483 0,0 X X        
Snelinski 1.219 0,1 X X        
 

01:50 Uhr. Die Wanderungsbewegung von Infratest dimap zeigt, dass die SPD bundesweit rund 380.000 NichtwählerInnen mobilisieren konnte. Sie gewinnt zudem von den Grünen rund 570.000 Wählerinnen und Wähler, von der FDP 520.000 und von der Linken 360.000 Stimmen. An die CDU gibt sie danach 300.000 Stimmen ab, an die AFD 180.000 Stimmen (die CDU verliert 300.000 Wählerinnen und Wähler an die AFD). Die CDU gewinnt am meisten von der FDP (über 2,2 Millionen Stimmen) und  kann 1,25 Millionen NichtwählerInnen gewinnen.

 

01:45 Uhr. Es ist ausgezählt in Berlin. Das Zweistimmenergebnis aus Lichtenberg: CDU 23,1 - Linke 34,6 - SPD 20,5 - Grüne 5,8 - FDP 1,6 - Piraten 3,7 - Sonstige 10,8
Der Wahlkreis geht an die Linke (40,3 Prozent) vor der CDU (22,7) und der SPD mit Erik Gührs (19,6 Prozent).

Das Endergebnis aus Charlottenburg-Wilmersdorf: CDU 32,5 - Linke 8,9 - SPD 27,1 - Grüne 15,4 - FDP 6,8 - Piraten  2,6 - Sonstige 6,8:
Den Wahlkreis gewinnt die CDU mit 37,1 Prozent vor Ülker Radzwill von der SPD (31,5 Prozent).

 

01.35 Uhr. Das beste Zweitstimmenergebnis erzielt die Berlinert SPD mit 28,9 Prozent in Spandau/Charlottenburg-Nord, das niedrigste mit 19,2 Prozent in Marzahn-Hellersdorf. Den höchsten Zugewinn erzielt sie mit 6,0 Prozent bei den Zweitstimmen in Tempelhof-Schöneberg, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf mit 5,7 Prozent.

 

01:20 Uhr. Die höchste Wahlbeteiligung gibt es in Berlin in den westlichen Bezirken Steglitz-Zehlendorf (79,9 Prozent), Charlottenburg-Wilmersdorf (75,8 Prozent) und Tempelhof-Schöneberg (75,3 Prozent). Mit 65,1 Prozent liegt die Beteiligug in Marzahn-Hellersdorf zwar am niedrigsten, 2009 wählten dort jedoch nur 63,4 Prozent.

 

01.00 Uhr. In Berlin sind weitere Wahlkreise ausgezählt. In Pankow steht das Zweitstimmenergebnis fest: CDU 23,5 - Linke 25,2 - SPD -22,0 - Grüne 14,1 - FDP 2,5 - Piraten 3,9 - Sonstige 8,8.
Der Wahlkreis geht mit 28,3 Prozent an Stefan Liebich von der Linken, gefolgt von der CDU mit 23,9 Prozent und der SPD mit Klaus Mindrup (21 Prozent).

Das Zweitstimmenergebnis in Marzahn-Hellersdorf: CDU 26,0 - Linke 32,9 - SPD 19,2 - Grüne 3,9 - FDP 1,7 - Piraten 3,1 - Sonstige (darunter auch die NPD) 13,2.
Das Direktmandat geht an die Linke mit Petra Pau (38,9) vor der CDU mit Monika Grütters (25,7) und SPD-Kandidatin Iris Spranger (17,1)
In Steglitz-Zehlendorf liegt das Ergebnis der Zweitstimmen vor: CDU 37,2 - Linke 7,2 - SPD 25,6 - Grüne 13,6 - FDP 6,4 - Piraten 2,5 - Sonstige 7,5.
Der CDU-Direktkandidat gewinnt das Mandat mit 42,4 Prozent vor SPD-Kamdidatin Ute Finckh-Krämer (29,3 Prozent)

Das Zweitstimmenergebnis von Reinickendorf: CDU 40,1 -  Linke  8,0 - SPD 26,4 - Grüne 8,7 - FDP 4,3 - Piraten  2,6 - sonstige 9,9.
CDU-Kandidat Frank Steffel gewinnt den Wahlkreis bei den Erststimmen mit 44,9 Prozent vor Jörg Stroedter von der SPD mit 29,5 Prozent

 
Infratest Wahlkreise
 

00:35 Uhr. Schwarze Republik: Der Wahlmonitor von Infratest dimap zeigt die Bundestagswahlkreise, in denen die CDU direkt gewonnen hat. Nach letzten Hochrechnungen erreicht die CDU bundesweit 41,7 bis 41,8 Prozent, die SPD 25,6 Prozent, die FDP bleibt mit 4,7 (ARD) bis 4,8 Prozent (ZDF) unter der 5-Prozenthürde, ebenso die AFD mit 4,8 Prozent. Grüne und Linke liefern sich mit 8,4 bis 8,5 Prozent (jeweils unterschiedlich bei ARD und ZDF) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den dritten Platz.

Enttäuschend für die SPD fällt das Ergebnis in Brandenburg aus, wo die CDU neun der zehn Wahlkreise direkt gewinnt. Nur der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier gewinnt seinen Wahlkreis. 2009 lag die SPD in fünf Wahlkreisen vorn. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erreicht die Brandenburger CDU 34,8 Prozent der Zweitstimmen  (2009: 23,6), die SPD kommt auf 23,1, die Linke auf 22,4 Prozent. Unter der 5-Prozenthürde bleiben in Brandenburg Bündnis 90/Die Grünen (4,7 Prozent), die FDP (2,5 Prozent)  und die AfD (4,7 Prozent).  

 

0.15 Uhr. "Am Ende hat es leider nicht gereicht", so Erik Gührs, SPD-Direktkandidat in Lichtenberg, "Ich möchte mich bei allen Wählerinnen und Wählern ganz herzlich für ihre Stimme bedanken. Ein besonderer Dank gilt alle Mitgliedern der SPD, die in den letzten Wochen, um jede Stimme gekämpft haben. Danke! Meine Glückwünsche gehen an Gesine Lötzsch, die den Wahlkreis direkt gewonnen hat." Das Endergebnis wird in Kürze voröiegen.

 

Das offizielle Endergebnis für Neukölln bei den Zweitstimmen: CDU 29,0, Linke 14,3 - SPD 26,2 - Grüne 13,9 - FDP 3,0 - Piraten 4,1 - Sonstige 9,5.
Bei den Erststimmen iegt die SPD mit Fritz Felgentreu vorn. Er erhält 32,3 Prozent, die CDU auf 30,6 Prozent. Grüne und Linkspartei sind mit  je 11,7 Prozent abgeschlagen.

 

23.45 Uhr. Auch in Tempelhof-Schöneberg sind die Stimmen ausgezählt. Bei den Zweitstimmen erreichen CDU 31,8 - Linke 10,3 - SPD 27,4 - Grüne 15,4 - FDP 4,1 - Piraten 3,2 - Sonstige 7,8.

Den Wahlkreis gewinnt die CDU mit 35,1 Prozent vor der SPD mit Mechthild Rawert (26,2 Prozent).

 

Das Endergebnis aus  Treptow-Köpenick  bei den Zweitstimmen: CDU 25,4 - Linke 29,5 - SPD 21,3 - Grüne  7,4 - FDP 2,0 - Piraten 3,5 - Sonstige 10,9.

Die Linke gewinnt mit Gregor Gysi das Direktmandat mit 42,2 Prozent vor der CDU mit 22,6 Prozent und der SPD mit Matthias Schmidt (17,8 Prozent).

 

23.35 Uhr. Auszählungsende in Berlin-Spandau – Charlottenburg Nord: Ergebnisse bei den Zweitstimmen: CDU 36,6 - Linke 9,5 - SPD 28,9 - Grüne 8,3 - FDP 3,8 - Piraten 3,1 - Sonstige 9,8.

Das Direktmandat holt knapp die CDU  mit 39,2 Prozent vor Swen Schulz mit 37, 4 Prozent.

 
Jan Stöß, Fritz Felgentreu
 

22.55 Uhr. Glückwünsche für Fritz Felgentreu. Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß gratuliert dem Gewinner des Neuköllner Direktmandats.

In Friedrichshain-Kreuzberg gewinnen die Grünen zwar das Direktmandat, Cansel Kiziltepe liegt mit 18 Prozent aber jetzt auf Platz 2 vor der Kandidatin der Linken.

 

22.50 Uhr. Endergebnis Zweitstimmen in Mitte:CDU 22,6 - Linke 18,7 -  SPD 26,2 -  Grüne 16,8 - FDP 3,7 -  Piraten 4,7 - Sonstige 7,3
Endergebnis Erststimmen: Eva Högl gewinnt den Wahlkreis für die SPD mit 28,2 Prozent vor der CDU (23,9 Prozent).

 

22.20 Uhr. Mit Eva Högl und Fritz Felgentreu wird die Berliner SPD künftig mit zwei direkt gewählten Abgeordneten im Bundestag vertreten sein. Über die Liste werden voraussichtlich durch die Zugewinne bei den Zweitstimmen  Swen Schulz, Mechthild Rawert, Klaus Mindrup und Cansel Kiziltepe einziehen können.

Auf Basis von rund 90 Prozent ausgezählter Stimmen gewinnt die SPD in Berlin 4,4 Prozent gegenüber 2009 hinzu. Mit 27,0 Prozent schneidet sie dabei im Westteil besser ab als im Ostteil (21,1 Prozent). Bei den Zweitstimmen sind die Zugewinne mit 6,0 Prozent in Tempelhof-Schöneberg am höchsten, gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf (5,6 Prozent) und Spandau – Charlottenburg Nord (5,4 Prozent). Die Linke verliert in ihren Hochburgen (Marzahn-Hellersdorf -7,9 Prozent) deutlich, gewinnt in den westlichen Bezirken jeweils weniger als ein halbes Prozent hinzu. Auch die Grünen verlieren bei den Zweitstimmen  in ihrer Hochburg Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost deutlich (-6,7  Prozent), ebenso in Charlottenburg-Wilmersdorf (-7,0 Prozent). Bei den Zweitstimmen rückt die SPD in Friedrichshain-Kreuzberg- PB Nord mit 24,2 Prozent auf Platz 2 hinter der Linken (25,1 Prozent), aber vor den Grünen (20,7 Prozent).

 

21.45 Uhr. In Neukölln kann Fritz Felgentreu beim Auszählungsstand von über 90 Prozent auf die Direktwahl hoffen. Sein Ersstimmenergebnis liegt gut 6 Prozent über dem Zweitstimmenergebnis der SPD. In Spandau wird es für Swen Schulz voraussichtlich nicht für den Gewinn des Wahlkreises reichen, obwohl er mit 37,4 Prozent das wahrscheinlich beste Erststimmenergebnis der SPD erzielt und 8,5 Prozent über dem Zweitstimmenergebnis liegt.

 
Zwischenstand Wahlkreise 21.30
 

21.30 Uhr. Nach dem aktuellen Auszählungsstand bei den Erststimmen liegt die SPD in Mitte und Neukölln vorn. Der Vorsprung von Fritz Felgentreu vor der CDU-Kandidatin beträgt 1,3 Prozent (bei einem Auszählungsstand von 88 Prozent). Eva Högl hat beim Auszählungsstand von 75 Prozent einen Vorsprung von mehr als 3 Prozent vor dem CDU-Kandidaten. In Spandau (Auzählungsstand 87 Prozent) liegt  CDU-Kandidat Wegner mit 39,4 Prozent vor Swen Schulz mit 37,5 Prozent. In Charlottenburg-Wilmersdorf führt CDU-Kandidat Gröhler mit 37 Prozent vor Ülker Radziwill mit 31 Prozent. 

 

21.05 Uhr.  "Wir haben mit ganzer Kraft gekämpft", so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß in einer ersten Stellungsnahme. "Dass wir bei dem schwierigen Ergebnis im Bund knapp 5 % in Berlin zulegen konnten, ist immerhin ein Achtungserfolg, die Zuwächse der Berliner SPD liegen damit auch deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Unsere Themen soziale Gerechtigkeit, Arbeit, sichere Renten und Mieten haben die Menschen bewegt, das haben nicht nur die Umfragen, sondern die vielen Bürgergespräche gezeigt. Für diesen Kurs der sozialen Gerechtigkeit werden wir auch weiter kämpfen."

 

 
Zwischenstand Wahlkreise
 

21.00 Uhr. Bei einem Auszählungsstand zwischen 36 Prozent und 70 Prozent bei den Erststimmen zeichnen sich Wahlerfolge für die Linke in Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Treptow-Köpenick ab. In Lichtenberg führt Gesine Lötzsch mir rund 40 Prozent vor der CDU mit rund 23 Prozent. Erik Gührs kommt auf gut 19 Prozent. In Treptow-Köpenick führt Gregor Gysi mir rund 42 Prozent vor der CDU mit 23 Prozent und Matthias Schmidt mit knapp 18 Prozent. In Marzahn-Hellersdorf führt petra Pau mit knapp 39 Prozent vor der CDU-Kandidatin Monika Grütters mit 26 Prozent und Iris Spranger mit 17 Prozent.

In Friedrichshain-Kreuzberg liegt Christian Ströbele für die Grünen mit rund 37 Prozent vor der Linken mit knapp 20 Prozent und Cansel Kiziltepe mit gut 18 Prozent.

In Tempel-Schöneberg liegt CDU-Kandidat Luczak mit gut 34 Prozent vor Mechthild Rawert mit knapp 26 Prozent und Renate Künast mit gut 20 Prozent. In Steglitz-Zehlendorf führt CDU-Kandidat Wellmann mit 42 Prozent vor Ute Finckh-Krämer mit knapp 29 Prozent. In Reinickendorf führt CDU-Kandidat Steffel mit gut 44 Prozent vor Jörg Stroedter (SPD) mit 29,5 Prozent.

 

Zwischenstand aus dem Wahlkreis 76 Pankow nach Auszählung von 102 von 216 Stimmbezirken: Liebich 28,4, Zimmermann 24,8, Mindrup 20,7, Otto 13,7 Prozent.

 

 

Peer Steinbrück hat in ersten Stellungnahmen Bundeskanzlerin Merkel zu ihrem Erfolg gratuliert. Er lehnte es ab, sich zu möglichen Koalitionen zu äußern. "Der Ball liegt im Spielfeld von Frau Merkel. Sie muss sich eine Mehrheit suchen", so Steinbrück.

 

19.47 Uhr. Hochrechnung der Landeswahlleiterin für Berlin beim Auszählungsstand von 23.3%. Die SPD kann in Berlin danach mit 4,5 Prozent deutlich höhere Zugewinne verzeichnen als im Bundesdurchschnitt. Die CDU gewinnt in Berlin mit 6,8 Prozent weniger als im Bundesdurchschnitt, obwohl die FDP von 11,5 auf 2,9 Prozent fällt.

CDU 29,6 
DIE LINKE 19,2
SPD  24,7 
GRÜNE  10,5 
FDP 2,9 
PIRATEN  3,6 
AfD  5,6 

 
Willy-Brandt-Haus
 

19.40 Uhr. "Wir haben uns mehr  erhofft", so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß in der rbb-Abendschau. Er verwies auf die Zugewinne der SPD. "Wir müssen abwarten, was der Wahlkrimi am Abend noch ergibt."

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Klaus Wowereit räumte ein, dass die SPD ihr Wahlziel, die Regierung abzulösen, deutlich verfehlt habe. Die SPD habe aber Zugewinne erzielt. "In absoluten Stimmen wird das ein kräftiger Zuwachs sein."

 
Berlin Hochrechnung Quelle RBB
 

19.30 Uhr. Bei einem Auszählungsstand von 7.8% der Stimmen in Berlin kommt die SPD auf 24,9 Prozent, die CDU auf 24,9 Prozent, die Linke auf 19,4 Prozent, die Grünen auf 9,8 Prozent. Das ist eine Hochrechnung auf einer noch geringen Datenbasis.

Bildquelle: RBB

 

19.30 Uhr. Aktuelle Hochrechnungen:

ARD: CDU 42,5 - SPD 25,5 - FDP 4,6 - Linke 8,1 - Grüne 8,0 - AFD 4,9

ZDF: CDU 42,5 - SPD 25,9 - FDP 4,6 - Linke 8,4 - Grüne 8,0- AFD 4,9

Für Berlin liegt nach wie vor noch keine Prognose vor.  In Baden-Württemberg kommen die Grünen nach ersten Prognosen auf gut 10 Prozent, die SPD auf knapp 20 Prozent, die CDU auf 47 Prozent. In NRW liegt die SPD in der Prognose bei 32,5 Prozent, die CDU auf 39 Prozent, in beiden Ländern läge die FDP knapp über 5 Prozent.

 

18.55 Uhr. Aktuelle Hochrechnungen:

ARD: CDU 42,5 - SPD 25,6 - FDP 4,6 - Linke 8,0 - Grüne 8,0 - AFD 4,9

ZDF: CDU 42,3 - SPD 26,0 - FDP 4,4 - Linke 8,3 - Grüne 8,1 - AFD 4,9

Die CDU würde nach der ZDF-Hochrechnung 303  von 606 Sitzen im Bundestag erhalten.

 

18.37 Uhr. Aktuelle Hochrechnungen:
ARD: CDU 42,1 - SPD 25,8 - FDP 4,7 - Linke 8,2 - Grüne 8,1 - AFD 4,9

ZDF: CDU 42,3 - SPD 26,3 - FDP 4,5 - Linke 8,5 - Grüne 8,0 - AFD 4,8

 

18. 21 Uhr. Nach den nahezu übereinstimmenden ersten Hochrechnungen ist die SPD die einzige Oppositionspartei, die Zugewinne hat. Sie gewinnt  über drei Prozent, während Linke und Grüne zwischen 2,7 Prozent und 3.4 Prozent verlieren. Die FDP ist nicht mehr im Bundestag vertreten. Sie verliert rund zehn Prozent. Von diesem Verlust profitiert überwiegend die CDU, die rund 8 Prozent gewinnt.

18.19 Uhr. Erste Hochrechnung des ZDF

CDU 42,3 (+8,5)
SPD 26,3 (+3,03)
FDP  4,5 (-10,1)
Linke 8,5 (-3,4)
Grüne 8,0 (-2,7)
AFD 4,8 (+4,8)

Gesche Joost, Mitglied im Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, hat kurz nach den ersten Hochrechnungen eine rot-rot-grüne Koalition ausgeschlossen. "Es war von Anfang an klar, dass wir mit den Linken keine Koalition eingehen wollen, und das bleibt auch dabei", sagte Joost im phoenix-Interview.

 

18.10 Uhr. Erste Hochrechnung der ARD

CDU 42,0 (+8,2)
SPD 26,0 (+3,0)
FDP  4,7 (-9,9)
Linke 8,3 (-3,6)
Grüne 8,1 (-2,6)
AFD 4,9(+4,9)

 

 
1. Prognose Quelle: RBB
 

18.00 Uhr. Erste Prognosen sehen die CDU bei 42 Prozent, die SPD mit Zugewinnen bei 26,5 Prozent. Grüne (8,0) und Linke (8,5 Prozent) sind im kommenden Bundestag, die FDP (4,5 Prozent nicht. Die SPD legt damit rund 3 Prozent zu, die  CDU holt im wesentlichen die Stimmen zurück, die sie 2009 an die FDP verloren hat.

 

1. Prognose ARD 18.00 Uhr

CDU: 42,0
SPD: 26,0
FDP: 4,7
LINKE: 8,5
GRÜNE: 8,0
AFD: 4,9


1. Prognose ZDF 18.00 Uhr

CDU: 42,5
SPD: 26,5
FDP: 4,5
LINKE: 8,5
GRÜNE: 8,0
AFD: 4,8

Bildquelle: RBB

 

16.00 Uhr. Die Wahlbeteiligung um 16.00 Uhr lag in Berlin bei 58,4 Prozent und damit 2,3 Prozentpunkte höher als 2009.
Die höchste Wahlbeteiligung wurde um 16.00 Uhr aus dem Wahlkreis 79 Steglitz-Zehlendorf gemeldet (64,0 Prozent), die niedrigste aus dem Wahlkreis 85 Marzahn-Hellersdorf mit 54,1 Prozent.

 

12.00 Uhr. In Berlin liegt die Wahlbeteiligung mit 27,1 Prozent der Wahlberechtigten mittags leicht höher als 2009. Die höchste Wahlbeteiligung  wird aus dem Wahlkreis 84 Treptow-Köpenick gemeldet (30,4 Prozent), die niedrigste aus Wahlkreis 75 Mitte mit 24,2 Prozent.