TV-Duell: Klartext gewinnt

TV-Duell: Klartext gewinnt

SPD Friedenau Embacher, Flugblatt TV-Duell
 

Klartext gewinnt, das ist das Urteil der Zuschauer nach dem TV-Duell. Vor allem die bislang unentschiedenen Wählerinnen und Wähler fanden mehrheitlich Peer Steinbrück überzeugender - mit 52 zu 36 Prozent. In einer Frühverteilungsaktion informierte die Berliner SPD vor zahlreichen U- und S-Bahnhöfen - wie hier in Friedenau - über den Ausgang des TV-Duells.

"Was wir als Berliner SPD auf Landesebene tun können, tun wir", heißt es im Flugblatt. "Doch vieles muss auf Bundesebene entschieden werden. Dafür brauchen wir einen Wechsel im Bund." Beispiele dafür seien der Mindestlohn, die Einführung einer Mietpreisbremse oder die Abschaffung des Betreuungsgeldes, das stattdessen in den Kitaausbau gehen soll.

Gerechtigkeit macht stärker

"Peer Steinbrück will das Land sozial sicherer gestalten, Angela Merkel nur an der Macht bleiben. Das hat das TV-Duell heute noch mal klargemacht", urteilte der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel nach der Sendung.
"Peer Steinbrück hat präzise dargestellt, was er als Kanzler einer von der SPD geführten Bundesregierung anpacken wird – und wie er das finanziert. Denn das ist das eigentliche Thema dieser Wahl: Welche Partei hat für ihre Wahlversprechen auch ein Finanzierungskonzept? Peer Steinbrück verspricht nur, was er auch finanzieren und halten kann. Angela Merkel dagegen verspricht viel, aber ohne zu sagen, woher das Geld kommen soll", so Gabriel
Spätestens seit heute seien die Alternativen klar, sagte Gabriel: Einen gesetzlichen Mindestlohn, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und mehr Geld für Bildung - das gibt es nur mit Peer Steinbrück als Kanzler. "Peer Steinbrück hat auch heute wieder gezeigt, dass er nicht nur ein kompetenter Kanzler mit klarem Kompass sein wird. Sondern auch einer, der die Sorgen der Menschen in Deutschland kennt. Im Duell hat er sich klar, angriffslustig und sympathisch gezeigt. So einen Kanzler braucht Deutschland! Das Rennen ist weiter offen. Die SPD wird bis zum 22. September, 18:00 Uhr um  jeden einzelnen Wähler kämpfen. Peer Steinbrücks Sieg beim Duell gibt uns dafür erheblichen Rückenwind."