Ausstellung "Carlo Levi in Berlin"

25. Oktober 2013

August-Bebel-Institut: Carlo Levi in Berlin - Ausstellung | Lesung | Diskussion

Als Schriftsteller wurde Carlo Levi mit seinem Werk »Christus kam nur bis Eboli« weltberühmt. Er war ein Linksdemokrat und Antifaschist. Er wurde unter Mussolini verhaftet und in die Region Basilikata verbannt. In der Nachkriegszeit hat er seinen politischen Kampf als parteiloser Senator der Kommunistischen Partei Italiens fortgesetzt. Carlo Levi hat auch gemalt. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl seiner 1930 - 1960 entstandenen Bilder. Mit ihnen gilt er als Vertreter des »Realismo«.
In einer farbenspezifischen, ausdrucksvollen Form hält Levi die Landschaft Süditaliens und die herbe, soziale Realität dieser Region fest.
In Kooperation mit der Stiftung Carlo Levi Matera, der Region Basilikata, der Federazione Italiana Lavoratori Emigrati e Famiglie (Verein italienischer Arbeitsemigranten, FILEF) Lucania und der Arbeitsgemeinschaft PD Carlo Levi Berlin. Die Ausstellung ist vom 28. Oktober bis zum 15. November 2013,  Montag bis Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr, zu sehen.
Ausstellungseröffnung
Freitag, 25. Oktober 2013, von 17.30 bis 20.30 Uhr

Mit: Mimmo Calbi (Verlagsgenossenschaft Basilicata), Antonio Sanfranscesco (Präsident der FILEF Lucania)
Moderation: Gianfranco Ceccanei und Günter Freier (AG PD Carlo Levi Berlin)
Live-Musik: »Sennomaj« (Klezzmer)
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin 
Anmeldung erbeten bis 21. Oktober unter anmeldung@august-bebel-institut.de