Stöß: „Aussperrung bei PIN AG ist völlig überzogene Reaktion!“

Stöß: „Aussperrung bei PIN AG ist völlig überzogene Reaktion!“

Als "eine völlig überzogene Reaktion der Unternehmensleitung" hat der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß die
Aussperrung von 200 streikenden Beschäftigten bei der PIN AG bezeichnet. "Nach 14 Jahren ohne Lohnerhöhung ist es ohne weiteres nachvollziehbar, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Arbeitskampf höhere Löhne durchsetzen wollen", sagte Stöß.
Seit dem Sommer wird bei der PIN AG über einen Tarifvertrag verhandelt. Stöß: "Bei aller Rücksichtnahme auf die Tarifautonomie sind wir solidarisch mit den Beschäftigten, die nach langen ergebnislosen Verhandlungen mit einem Streik ihren Forderungen Nachdruck verleihen wollen. Wir fordern die PIN AG auf, im laufenden Tarifstreit zu einem fairen und zeitgemäßen Umgang zurückzukehren." Die PIN AG hatte am  10. Dezember  rund 200 Beschäftigte ausgesperrt, die sich am Wochenende an einem Streik von ver.di beteiligt hatten. „Die PIN AG trägt die gesamte Berliner Behördenpost aus. Umso dringlicher ist es für die Berliner SPD, dass es hier zu einer angemessenen und gütlichen Einigung zwischen den Streikbeteiligten kommt“, so Stöß.