SPD-Sportempfang: Ehrung für ehrenamtliches Engagement

SPD-Sportempfang: Ehrung für ehrenamtliches Engagement

Sportempfang 2013, Gruppenfoto
 

Berlin ist zu einer wirklichen Sportmetropole geworden. Davon zeugen die vielen internationalen Sportbegegnungen und die erfolgreichen Meisterschaftsteams. Getragen wird Berlins Sport aber von rund 60.000 ehrenamtlich Tätigen. Ihnen hat die Berliner SPD auf ihrem Sportempfang  am 3. Mai in der Max-Schmeling-Halle ihren Dank ausgesprochen.  

Karin Halsch, SPD-Abgeordnete und Vorsitzende des Forums Sport der Berliner SPD, konnte rund 350 Gäste aus den verschiedensten Vereinen und Verbänden begrüßen. Drei von ihnen wurden von der Berliner SPD stellvertretend für viele andere für ihr Engagement ausgezeichnet.

 
Sportempfang 2013
 

Martina Stampke war die erste Preisträgerin des Abends. "Sie ist seit 1967 in einer der härtesten Mannschaftssportarten aktiv: dem Handball", so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß in seiner Würdigung. "1974 wurde sie DDR-Meisterin in der weiblichen B-Jugend und war lange als Spielerin der Oberliga aktiv. Mitte der 90er Jahre wechselte sie vom aktiven Spielerinnen-Leben in den Trainerinnenbereich und wurde Trainerin und Abteilungsleisterin für die weibliche A- und B-Jugend. Von Anfang an lag ihr die Förderung des Frauen- und Mädchensports am Herzen. Sie engagiert sich in einem gleichnamigen Förderkreis und baute, als Leiterin des Spielbetriebes der Handballabteilung bei der SG Narva mehrere Frauen- und Mädchenteams auf."

 
Sportempfang 2013
 

Dennis Buchner, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, würdigte das Engagement von Renate Schlimme, die mittlerweile seit 1982 Übungsleiterin und Trainerin beim Schwimmclub Poseidon Berlin e.V. ist, wo sie auch 2. Vorsitzende ist. "Darüber hinaus ist sie im Bezirkssportbund Charlottenburg-Wilmersdorf Sprecherin im Ausschuss für Wassersport und Mitglied des Regionalen Beirates Sport bei den Berliner Bäderbetrieben", so Dennis Buchner. "Seit dem Ende ihrer aktiven Zeit als Schwimmerin und Wasserballerin, die sie beim BSV Friesen begann, setzt sie sich unermüdlich gerade für den Bereich des Kinder- und Jugendsports ein. In ihren Funktionen beim Bezirkssportbund und bei den Berliner Bäderbetrieben engagiert sie sich unter anderem für eine praxisbezogene Neufassung der Bädersatzung."

 
Karin Halsch, Isko Steffan
 

Isko Steffan war über viele Jahre selbst aktiver Sitzvolleyballer beim Verein Berliner Brauereien und übernahm dort schnell Verantwortung für die Sportart und organisierte internationale Turniere sowie deutsche Meisterschaften. Karin Halsch überreichte ihm die Auszeichnung der Berliner SPD. "Er hat sich aktiv für die Förderung und Entwicklung des Behindertensports in der ehemaligen DDR eingesetzt. Seit 2004 ist er im Präsidium des Berliner Behindertensportverbandes – immer mit der Verantwortung für den für den Verband wichtigen Reha- und Gesundheitssport", sagte sie. "Aufgrund seiner Ausbildung (er ist Jurist und Sportwissenschaftler) wurde er zum unersetzlichen juristischen Berater des Verbandes. Seit 2011 ist Isko Steffan auch Vizepräsident des Landessportbundes."

 
Karin Halsch, Heiner Brandi
 

Dr. Heiner Brandi, Direktor des Landessportbunds Berlin, dankte Karin Halsch für das Engagement der SPD für die ehrenamtlich Engagierten in den Sportvereinen. Zugleich wies er auf die schwieriger gewordene finanzielle Situation der Vereine hin, seit die Lottomittel immer stärker zurückgegangen seien. Er setze auf die Koalitionsvereinbarung, die dem Sport eine Finanzierung unabhängig von Lottomitteln zusichere, sagte Brandi. Dieser Solidarpakt Sport müsse in den kommenden Haushaltsberatungen umgesetzt werden.

 
Sportempfang 2013, Klaus Wowereit
 

Klaus Wowereit hob die Bedeutung des Sports für die Stadt hervor. Er rief zu mehr Gemeinsinn auf. So warb er dafür, auf dem Tempelhofer Feld auch Sportflächen zu verwirklichen. Zudem werde er sich auch weiter für die Ausrichtung internationaler Wettbewerbe in der Stadt engagieren, sagte der Regierende Bürgermeister.

 

Fotos: Horb