Rawert: „Ausgrenzung von Menschen mit MS-Erkrankungen verhindern"

Rawert: „Ausgrenzung von Menschen mit MS-Erkrankungen verhindern"

Anlässlich des Welt-Multiple-Sklerose-Tag am 29. Mai hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechtild Rawert zur Solidarität mit MS-Erkrankten aufgerufen. „Bestehende gesellschaftliche Ausgrenzung, Benachteiligungen und Vorurteile gegenüber Menschen mit MS-Erkrankungen müssen ausgeräumt werden“, erklärte die   Abgeordnete für Tempelhof-Schöneberg, die zugleich  Mitglied des Gesundheitsausschusses im Bundestag ist.

Sie bewundere die Offenheit, mit der die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, mit ihrer MS-Erkrankung umgeht,  sagte  Mechthild Rawert.  Dreyer sei für viele Menschen mit einem ähnlichen Krankheitsbild ein Vorbild. Es gehe darum, vor allem jungen Menschen Mut zu machen, das Leben mit dieser Herausforderung zu meistern, und die Zukunft positiv zu gestalten. Deshalb unterstützt Rawert die Kampagne „Die Zukunft gestalten“ der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.. „Für MS-Erkrankte gibt es Perspektiven, das private, gesellschaftliche und berufliche Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu entfalten. Die MS-Forschung schreitet voran, neue Therapien beeinflussen den Krankheitsverlauf positiv und verbessern die Lebensqualität“, so Rawert weiter.

Der Welt-Multiple-Sklerose-Tag wird seit 2009 immer am letzten Mittwoch im Mai begangen. Zahlreiche Aktionen in Deutschland und in mehr als 60 weiteren Ländern stellen die Krankheit ins Zentrum des öffentlichen Interesses. In Deutschland leben rund 130.000 Menschen mit der Erkrankung.