Berliner Landesvorsitzender unterzeichnet Aufruf: „Europa geht anders!“

Berliner Landesvorsitzender unterzeichnet Aufruf: „Europa geht anders!“

Porträt Jan Stöß
 

Mit dem Aufruf „Europa geht anders!“ wenden sich Wissenschaftler und Politiker aus Europa gegen den geplanten Wettbewerbspakt und eine fatale Kürzungspolitik. Zu den Erstunterzeichnern gehört der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß.

Die Initiatoren, zu denen u.a. Hilde Mattheis, MdB, gehört, beschreiben ihre Motivation für diese Kampagne so: „Es ist Zeit aufzustehen. Es ist Zeit, gemeinsam für das Europa, das WIR wollen, zu kämpfen. Es ist Zeit Nein zu sagen. Nein zu dieser Krisenverschärfungspolitik. Nein zum Wettbewerbspakt.“

"Ich unterstütze den Aufruf, weil ich der Ansicht bin, dass wir in Europa eine Kehrtwende von der Politik der vergangenen Jahrzehnte brauchen: Die Verursacher der Finanz- und Wirtschaftskrise müssen endlich zur Kasse gebeten werden. Vermögen und hohe Einkünfte müssen in Europa gerecht besteuert werden. Neben der dringend nötigen Finanzmarkttransaktionssteuer müssen künftig die Kapitaleinkünfte genauso besteuert werden wie andere Einkommen“, so der Berliner Landesvorsitzende Jan Stöß.

Der Aufruf, der am 15. Mai veröffentlicht wurde, wird begleitet von umfangreichen Materialien und Information zur Krise. Diese machen deutlich, dass der wirtschaftliche Zusammenbruch in Teilen Europas eben nicht überraschend über Europa kam, sondern schon lange vorher zu sehen war.

Link zur Homepage der Initiatoren und Aufruf