SPD gedachte der Märzgefallenen von 1848

SPD gedachte der Märzgefallenen von 1848

Gedenken an die Märzgefallenen
 

Mit mehreren Gedenkveranstaltungen ist am 18. März an die Opfer der Märzrevolution von 1848 erinnert worden. Bereits am Morgen legten der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß und Vertreter der Historischen Kommission der Berliner SPD mit der SPD-Abgerodneten Susanne Kitschun Kränze auf dem Friedhof der Märzgefallenen nieder.

Jan Stöß erinnerte daran, dass viele der Opfer u.a. aus Schlesien, Thüringen oder sogar der Schweiz kamen. Sie waren als Arbeiter, Gesellen oder Dienstmädchen nach Berlin gekommen, um der Arbeitslosigkeit in ihrer Heimat zu entgehen. Viele der Toten kamen aus dem sogenannten „niedrigen Stand“. Sie organisierten sich, um den Kampf für bessere Lebensbedingungen aufzunehmen.

 „Gerade als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist es wichtig, an die Revolutionärinnen und Revolutionäre vom März 1848 zu erinnern. Es waren vor allem Sozialdemokraten, die die Erinnerung an die Gefallenen und ihre politischen und sozialen Ziele über Jahrzehnte wach hielten“, so die Abgeordnete  Susanne Kitschun. Jan Stöß mahnte, dass Orte wie der Friedhof der Märzgefallenen nicht vergessen werden dürfen: „Wenn Jung wie Alt, Berlinerin oder Nicht-Berliner diese Menschen und ihren Lebensweg nicht kennenlernen, ist ihr Kampf umsonst gewesen. Es ist auch Aufgabe der Sozialdemokratie, Orte wie den Friedhof der Märzgefallenen weiter bekannt zu machen, damit auch in Zukunft ein würdiges Erinnern möglich ist.“