Schulz: Bafög-Reform braucht Weitblick

Schulz: Bafög-Reform braucht Weitblick

Swen Schulz, Porträt 2009
 

Bei der angekündigten Reform des Bafög hat der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz Bundesbildungsministerin Wanka eine Zusammenarbeit angeboten. Eine Reform dürfe sich aber "nicht auf Trippelschritte beschränken", sagte Schulz, der  in Spandau wieder für den Bundestag kandidiert. Vielmehr seien neben den schon im BAföG-Bericht angemahnten Leistungserhöhungen einige strukturelle Reformen nötig. "Dazu zählt", so Schulz, "die Einführung eines echten Schüler-BAföG ab der 10. Klasse, die automatische Anpassung des BAföG an die Lebenshaltungskosten, die bessere Berücksichtigung von Kindererziehung und  Pflege Angehöriger, der nahtlose Übergang vom Bachelor zum Master, die Förderung der Teilzeitausbildung und die Schließung des sogenannten Mittelstandsloches. Darüber hinaus gehört im Zusammenhang mit der Diskussion über die Neuordnung der familienpolitischen Leistungen auch die Einführung eines allgemeinen Bildungsgeldes auf die politische Tagesordnung."
Die SPD-Bundestagsfraktion, so Schulz,  stehe jederzeit zu konstruktiven Gesprächen zur Verfügung.

 

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