Eva Högl: SPD-Initiativen zur Gleichstellung

Eva Högl: SPD-Initiativen zur Gleichstellung

Eva Högl, MdB 2009, Porträt
 

Auf  eine ganze Reihe von Gesetzesinitiativen der SPD-Bundestagsfraktion  zur Gleichstellung  hat die Berliner Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Dr. Eva Högl anlässlich des Internationalen Frauentags 2013 hingewiesen.
"Die SPD will, dass Gleichstellung Wirklichkeit wird - Fortschritt jetzt!", so Eva Högl. "Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Frauen verdienen 22% weniger als Männer. Mit dem Entgeltgleichheitsgesetz, das die SPD-Fraktion in den Bundestag eingebracht hat, wird die Verdienstschere zwischen Frauen und Männern geschlossen. Wir setzen uns für mehr reguläre statt prekäre Beschäftigung ein. Dazu fordern wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn und die Eindämmung des Niedriglohnsektors. Denn nur ein guter und gerechter Lohn für gute Arbeit ist der beste Schutz vor Altersarmut."

Aufsichtsräte und Vorstände müssen nach Ansicht der SPD quotiert werden. "Mit dem Chancengleichheitsgesetz wollen wir eine Geschlechterquote von 40 Prozent für Aufsichtsräte und Vorstände einführen", so Eva Högl.

Verbessert werden müsse die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies wolle die SPD mit einem bundesweiten Rechtsanspruch auf einen Ganztagskitaplatz und auf einen Ganztagsschulplatz bis 2020 erreichen.

"Der Gewaltschutz von Frauen muss mit einem Aktionsplan III zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen verbessert werden. Dieser soll einen Gesamtstrafbestand „häusliche Gewalt“ einführen und die Finanzierung der Frauenhäuser bundeseinheitlich regeln", erklärte die ASF-Vorsitzende. "Zudem wird ein umfassendes staatliches Handlungskonzept erarbeitet, um Mädchen und Frauen besser vor sexualisierter Gewalt zu schützen."
Am 8. März wird der 102. Internationale Frauentag begangen. Eva Högl: "Der Frauentag war zu Beginn verbunden mit der Forderung nach einem Wahlrecht für Frauen und Gleichberechtigung. Beides haben wir heute erreicht. Jedoch ist die Gleichberechtigung nur auf der Ebene des Rechts vorhanden. Noch immer gibt es zahlreiche Missstände, auf die wir Frauen an diesem Tag aufmerksam machen müssen."