Ehrung für die Friedenauerin Rosa Luxemburg

Ehrung für die Friedenauerin Rosa Luxemburg

Gedenktafel für Rosa Luxemburg 2013
 

Eine Gedenktafel erinnert seit dem 13. März in der Friedenauer Wielandstraße an die Sozialistin Rosa Luxemburg.

„Meine neue Adresse wird ab 1. die Wielandstraße 23 sein“ schrieb Rosa Luxemburg 1899 an einen Freund, nachdem sie aus der Schweiz nach Berlin übergesiedelt war, um hier im Zentrum der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands mitzuwirken.
Seit Jahren wünschten sich AnwohnerInnen und geschichtsbewusste Bürgerinnen und Bürger eine Ehrung für die unerschrockene Vertreterin der internationalen Arbeiterbewegung an ihrer Adresse Wielandstraße 23. Die BVV Tempelhof-Schöneberg folgte dem Antrag der SPD-Fraktion für die Anbringung einer Gedenktafel und am 13.03.2013 fand die Einweihung  statt.
Viele Interessierte fanden sich zur Gedenktafelenthüllung ein. Die Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hob in ihrer Ansprache besonders hervor, dass diese Ehrung ein deutliches und öffentliches Zeichen ist, dass die Verdienste von Rosa Luxemburg, die ihr Leben in den Dienst der sozialen Gerechtigkeit, des Friedens und der Gleichberechtigung von Frauen gestellt hat, nicht vergessen werden.
Frau Prof. Dr. Laschitza, international anerkannte Rosa-Luxemburg-Forscherin und Herausgeberin ihrer Gesammelten Briefe und Werke ließ in ihrer sehr lebendigen Ansprache die Person Rosa Luxemburg wieder auferstehen. Ein sehr würdiger Beitrag zum 150. Geburtstag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, so empfanden es viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Foto: Gudrun Blankenburg