Stöß und Velter: Pflege ist zentrales Thema der SPD in Berlin und im Bund!

Stöß und Velter: Pflege ist zentrales Thema der SPD in Berlin und im Bund!

 

In Berlin soll es eine Pflegekammer geben. Erste Befragungen zur Einführungen sind in Planung. Für den Landesvorsitzenden der Berliner SPD, Jan Stöß, ist klar was Vorrang hat:

„Für uns als Berliner SPD und für die SPD im Bund ist das Thema Pflege und insbesondere die Wertschätzung der Arbeit der Beschäftigten in der Pflege und deren Unterstützung von zentraler Bedeutung! Deswegen haben wir ein klares Programm zur Stärkung des Pflegebereichs: Mehr und passgenauere Leistungen für Pflegebedürftige, eine sozial gerechte und zukunftsträchtige Finanzierung durch eine Pflegebürgerversicherung, mehr Rechte und Unterstützung für Angehörige und – das ist uns besonders wichtig – endlich bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für die Pflegenden.“

Dass der Kampf um die Anerkennung der Pflegeleistung in Deutschland seit Jahren von der SPD engagiert geführt wird, bringt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Berlin, Boris Velter, zum Ausdruck: „Seit Jahren kämpfen wir für die Achtung der Beschäftigteninteressen in der Pflege! Pflege braucht eine starke Stimme - ob eine Kammer das richtige Mittel dafür ist, bleibt zu diskutieren. Wichtig ist für uns, dass endlich der Blick auf die Menschen gelenkt wird, die tagtäglich diesen wichtigen Dienst am Menschen leisten und dass, jenseits von Sonntagsreden, bessere Arbeitsbedingungen Realität werden.“

Peer Steinbrück hat die Pflege zum zentralen Wahlkampfthema der SPD gemacht. Sein 10 Punkte Programm sieht Aktionsfelder vor, die die SPD nach der Bundestagswahl in Angriff nehmen wird:

1. Job-Offensive: 125.000 neue Stellen in der Pflege
2. Gerechtigkeits-Offensive: bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung
3. Die Bürgerpflegeversicherung solide finanzieren
4. Bessere und verlässlichere Pflegeleistungen durch einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff
5. Pflege vermeiden und Selbstständigkeit und Teilhabe bis ins hohe Alter ermöglichen
6. Investitionen und Engagement für ein altersgerechtes Lebens- und Wohnumfeld
7. Passgenaue Leistungen wie aus einer Hand: die gestaltende Rolle der Kommunen
8. Unterstützungsoffensive für Angehörige: Ausbau der Beratungsinfrastruktur
9. Flexible Pflegezeit zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
10. Haushaltsnahe Dienstleistungen

Das Papier „DIE DEMOGRAFISCHE CHANCE NUTZEN. Für eine gerechte Pflegereform“ finden Sie hier (PDF-Dokument).