Stöß: „Respekt für Matthias Platzeck"

Stöß: „Respekt für Matthias Platzeck"

Matthias Platzeck
 

Die Entscheidung von Matthias Platzeck, als Ministerpräsident und Brandenburger SPD-Landesvorsitzender zurückzutreten, erfülle ihn mit tiefem Bedauern, sagte Berlins SPD-Landesvorsitzender Jan Stöß. "Mit ihm geht ein Mensch, der weder ein Mann der lauten Töne war, noch ein Leisetreter. Beharrlich, konsequent und vor allem mitfühlend hat er nicht nur die Brandenburger Politik seit über 20 Jahren maßgeblich geprägt."

Insbesondere für die Region Berlin-Brandenburg war seine vermittelnde und engagierte Art ein wahrer Gewinn, erklärte Stöß. "Auch wenn Berlin und Brandenburg nicht immer in allem einer Meinung waren, haben beide SPD-Landesverbände immer eng zusammengearbeitet, wenn es um die Geschicke der Region ging. Für die hervorragende Zusammenarbeit mit Matthias Platzeck als Brandenburger SPD-Landesvorsitzendem möchte ich mich an dieser Stelle von Herzen bedanken und ihm alles Gute wünschen." Matthias Platzeck, der nach einem leichten Schlaganfall wieder genesen ist,  hatte auf einer Pressekonferenz mit Hinweis auf die hohe Arbeitsbelastung, die das Amt des Mnisterpräsidenten mit sich bringe, erklärt, er werde zum 28. August sein Amt niederlegen. Er will künftig als Abgeordneter sein Direktmandat für die Uckermark weiter wahrnehmen. Für die Nachfolge als Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzender schlug Platzeck den bisherigen Innenminister Dietmar Woidke vor

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Dietmar Woidke – sowohl auf Partei – als auch auf Regierungsebene und sehen einer weiterhin guten Zusammenarbeit erwartungsvoll entgegen", so der Berliner SPD-Vorsitzende Jan Stöß. "Ich bin zuversichtlich, dass es uns gemeinsam mit der neuen Führung der brandenburgischen SPD gelingt, dass Brandenburg und Berlin noch enger zusammenrücken und die guten Beziehungen auf allen Ebenen weiter mit Leben erfüllt werden.“