Neumitgliedertreffen der Berliner SPD: Viele neue Gesichter, viele neue Ideen

Neumitgliedertreffen der Berliner SPD: Viele neue Gesichter, viele neue Ideen

 

Am Dienstag, dem 10. Dezember, fand im Willy-Brandt-Haus das landesweite Neumitgliedertreffen der Berliner SPD statt. Über 100 Genossinnen und Genossen, die seit dem Jahresbeginn 2013 zur SPD kamen und einige Gast-Mitglieder, konnten dabei nicht nur das Willy-Brandt-Haus von innen kennenlernen, sondern vor allem dem Berliner SPD Landesvorsitzenden Jan Stöß und der Landesgeschäftsführerin Kirstin Fussan viele Fragen stellen.

Die Bandbreite der Anwesenden war beeindruckend. Vom Azubi über die junge Arbeitnehmerin bis hin zum 89 Rentner kamen sie alle. Stöß leitete mit einer kurzen Rede ein, ging auf das aktuelle Mitgliedervotum und das Für und Wider des Koalitionsvertrags ein. Vor allem aber erzählte er von seinen persönlichen Beweggründen sich in der SPD zu engagieren. Kirstin Fussan erläuterte die Struktur der Berliner SPD, u.a. das Abteilungen das gleiche sind wie Ortsvereine und welche Dienstleistungen das Kurt-Schumacher-Haus im Wedding anbietet. Als dann die Diskussion begann und viele noch zögerten, brach Jan Stöß das Eis mit einer Anekdote von einem SPD-Mitglied, der vor kurzem für sein 50. Parteijubiläum geehrt wurde. Dieser wollte sich bei seinem ersten Abteilungsbesuch zu Wort melden und erhielt nach mehrstündigem Sich Melden und schlussendlichen Einwurf die Antwort des Abteilungsvorsitzenden, dass er mal schön ein Jahr lang kommen soll und dann darf er überhaupt erst sich zu Wort melden. „Das, liebe Genossinnen und Genossen, hat sich gründlich geändert“, so Stöß.

Über drei Stunden ging dann die Diskussion, bei der konkreten Fragen u.a. zu den Themen NSA, Kooperationsverbot in der Bildungspolitik, Bürgerversicherung und bezahlbarer Wohnraum in der Runde gemeinsam diskutiert wurden.