Breiter Protest gegen NPD-Kundgebung in Marzahn-Hellersdorf

Breiter Protest gegen NPD-Kundgebung in Marzahn-Hellersdorf

Die Marzahn-Hellersdorfer SPD gegen rechts. Mit dabei Iris Spranger, Bundestagskandidatin und stv. SPD-Landesvorsitzende

 
Am Samstag, dem 24. August, rief auch die Berliner SPD Demokratinnen und Demokraten dazu auf sich den Anhängern der NPD in Marzahn-Hellersdorf entgegen zu stellen. Im Zentrum der rechten Propaganda steht ein Flüchtlingsheim im Bezirk. Ein breites überparteiliches Bündnis, darunter die Jusos, die SPD-AG Strategien gegen rechts und die SPD Marzahn-Hellersdorf, zeigte jedoch diese Botschaft: Nazis raus – Refugees welcome!
 

Auch der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß war vor Ort

 

Über 700 Menschen stellten sich den ca. 150 NPD-AnhängerInnen entgegen, darunter viele Genossinnen und Genossen. Allen voran die SPD-Bundestagskandidatin des Bezirks und stv. Landesvorsitzende, Iris Spranger. „Für Hass und Fremdenfeindlichkeit gibt es keine Toleranz. Das viele der AnwohnerInnen hier protestieren, zeigt, dass die Mehrheit der Menschen ein friedliches Zusammenleben will“, so Spranger. Auch der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß, kam, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Am frühen Abend, nach dem von den Rednern der NPD-Kundgebung zahlreiche fremdenfeindlichen Parolen zu hören waren, wurde die Demonstration beendet. Ein Großaufgebot der Polizei sorgte dafür, dass es zu keinen gewaltsamen Ausschreitungen kam.