"Lassalle" auf der Bühne

30. April:

"Lassalle" auf der Bühne

Lassalle
 

Die SPD-Geschichte kommt auf die Bühne: Am Vorabend des 1. Mai erlebt ein Theaterstück im Berliner Renaissance-Theater seine Uraufführung, das von der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein durch Ferdinand Lassalle am 23. Mai 1863 in Leipzig erzählt. Geschrieben haben das Stück der als Krimiautor bekannte Felix Huby und der Dramaturg Hartwin Gromes.
„Lassalle“ wird als szenische Lesung unter der Regie von Rüdiger Canalis Wandel aufgeführt. Petra Zieser, Dominque Chout, Mathias Schlung, Dietrich Adam, Claudius Freyer und die Pianistin Doro Gehr berichten vom Leben eines Mannes, der die gedanklichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) geschaffen hat und über den - vielleicht mit Ausnahme seines frühen Todes im Duell - wenig bekannt ist.
Aufgeführt wird das Stück auf Initiative der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf und mit Unterstützung des Berliner SPD-Landesverbandes und des Parteivorstandes. Lassalle war ein mutiger, wortmächtiger Kämpfer für die Gerechtigkeit, den auch Gefängnisstrafen nicht beugen konnten. Er war ein Mann von großer intellektueller Schärfe und einer unwahrscheinlichen Arbeitskraft - kein Wunder also, dass eine starke Faszination darin liegt, sein abenteuerliches Leben nachzuzeichnen. Lassalle, der mit Marx und Engels im theoretischen Streit lag, fühlte sich aber mindestens Marx, den er auch finanziell unterstützte, freundschaftlich verbunden. Aber er trat auch als elegant gekleideter, hoch gebildeter und durchaus wohlhabender Bürger in den Salons auf.
Für 15,00 Euro (inkl. 1 Freigetränk Sekt, Saft oder Wasser beim anschließenden Empfang im Theater-Foyer) sind die Karten ab 25. März erhältlich im Kreisbüro der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf in der Otto-Suhr-Allee 100 (Tel: 86 31 38 75), im SPD Landesverband, Müllerstraße 163, 13353 Berlin (3.OG, Tel. 4692 142) und an der Theaterkasse des Renaissance Theaters.


„Lassalle“, 30. April 2013, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Renaissance-Theater, Knesebeckstraße 100 (Ecke Hardenbergstraße), 10623 Berlin