Erhard Eppler im Zeitzeugengespräch

23. April:

Erhard Eppler im Zeitzeugengespräch

Auf Einladung der Bundeskanzler-Wiily-Brandt-Stiftung findet am 23. April ein Zeitzeugengespräch mit Erhard Eppler statt.
Erhard Eppler (geb. 1926) ist eine der großen sozialdemokratischen Persönlichkeiten und seit Jahrzehnten eine moralische Instanz in unserem Land. Sein politisches Engagement in der SPD begann 1956 mit der Ablehnung der
Wiederbewaffnung der Bundesrepublik. Ab 1961 war er Mitglied des Bundestages. 1968 holte ihn Willy Brandt als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit ins Kabinett der Großen Koalition. Als Mitglied des Parteivorstandes und als Vorsitzender der Grundwertekommission wurde Eppler zu einem der wichtigsten Protagonisten und Vordenker der SPD im Nachkriegsdeutschland. Sein ganz besonderes Engagement galt der Sicherung des Friedens.
Fünf Jahre lang hat Erhard Eppler mit Willy Brandt am Kabinettstisch und noch länger gemeinsam im Präsidium der SPD gesessen. Heute sagt er über Willy Brandt: "Er ist einer der ganz wenigen Deutschen, deren Namen bis heute einen guten Klang in ganz Europa haben."
Das Zeitzeugengespräch findet im Forum Willy Brandt Berlin (Unter den Linden 62-68) statt: Dienstag, 23. April 2013, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen erbeten unter info[at]willy-brandt.de oder Tel. 030-7877070.