Müller und Stöß bei Brückenumbenennung

Müller und Stöß benennen Brücke nach Rosa Luxemburg um

Rosa-Luxemburg-Steg: Jan Stöß, Michael Müller, 25.9.2012
 

Gemeinsam haben der Stadtentwicklungssenator Michael Müller und der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß die Fußgängerbrücke im Tiergarten nach Rosa Luxemburg benannt. „Mit der Umbenennung der Brücke ehren wir die Geschichte der Arbeiterbewegung“, so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß.
Der Ort ist eng mit Rosa Luxemburg verbunden: An dieser Stelle wurde nach ihrer Verhaftung, Folter und Ermordung durch rechtsradikale Freikorps-Soldaten ihre Leiche am 15. Januar 1919 in den Landwehrkanal geworfen. „Rosa Luxemburg war eine wichtige Theoretikerin und Aktivistin der europäischen Arbeiterbewegung. Und sie war eines der ersten politischen Opfer rechter Gewalt. Ich begrüße es sehr, dass nun auf Beschluss von Senator Müller dieser historische Ort ihren Namen trägt“, so Jan Stöß.

"Rosa Luxemburg hat sich in und letztendlich mit ihrem Leben politisch eingesetzt:", sagte Stadtentwicklungssenator Michael Müller.  "Sie kämpfte für soziale Gerechtigkeit, als Pazifistin für den Frieden und gegen die Kriegspolitik und den Militarismus des beginnenden 20. Jahrhunderts. Sie war gradlinig und immer ihren Überzeugungen treu. Es ist wichtig, an die tragische Ermordung und den sich schon andeutenden rechten Terror zu erinnern, und zwar an dem sichtbarsten mit Rosa Luxemburg verbunden Ort in Berlin."