ABI lädt zu historischen Stadtrundgängen

ABI lädt zu historischen Stadtrundgängen

Zu einer historischen Stadtführung durch die Britzer Hufeisensiedlung lädt das August-Bebl-Institut am Sonnaben, d. 15. September von 11–13 Uhr.

Die Britzer Hufeisensiedlung diente bei ihrer Errichtung in den -Zwanziger Jahren als Modell für den Bau von Großsiedlungen für Arbeiter/innen. Inzwischen trägt sie den Titel „Weltkulturerbe“.
Wir erklären vor Ort die Ideen, mit denen Martin Wagner und Bruno Taut die Siedlung konzipiert haben. Im Mittelpunkt der Führung stehen aber auch die Menschen, die dort als politisch engagierte Männer und Frauen lebten, etwa Erich Mühsam oder Rudolf Rocker. Die Machtübernahme der Nazis 1933 hat das Leben in der Siedlung drastisch verändert. Das Museum Neukölln zeigt 2013 die Ausstellung mit der Frage „1933 – das Ende einer Idylle?“. Wir laden ein, gemeinsam zurückzublicken.
In Kooperation mit dem Museum Neukölln
Leitung: Reinhard Wenzel, Politologe
Beitrag: 5 €, Anmeldung bis 7. September [T81] unter 4692 121.

 
16. September (Anmeldung bis 10. September):

Historische Stadtführung: Zuhause in Neukölln Vom böhmischen Dorf bis zur Moschee

Vom böhmischen Dorf bis zur Moschee führt eine historische Stadtführung des August-Bebel-Instituts am 16. September von 13–15 Uhr.

Menschen aus mehr als 160 verschiedenen Herkunftsländern leben heute in Neukölln. Nach deren Geschichte wird gefragt bei der Suche nach Spuren der Zuwanderung, die in Neukölln vor 275 Jahren begann. Die Führung startet mit dem böhmischen Dorf, wo sich 1737 Religionsflüchtlinge niederlassen durften, und führt uns bis in die multikulturelle Gegenwart Neuköllns.
Leitung: Leitung: Claudia von Gelieu, Politologin, Frauentouren, Gül-Aynur Uzun und Hanadi Mourad
Beitrag 5 €, Anmeldung bis 10. September [T84] unter 4692 121.