Weltmädchentag: Zeit zum Mitbestimmen

Weltmädchentag: Zeit zum Mitbestimmen

Dr. Eva Högl
 

Erstmals wird in diesem Jahr am 11. Oktober der von den Vereinten Nationen ausgerufene Weltmädchentag begangen. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) hin.

Der Weltmädchentag macht nicht nur auf die Bedürfnisse und Probleme von Mädchen in den Entwicklungsländern aufmerksam. Ungleichheit und Ungerechtigkeit erfahren Mädchen in vielen Ländern. Die ASF ruft deshalb zum gemeinsamen Engagement auf.

Noch immer sind bundesweit nur halb so viele Frauen in Parteien organisiert wie Männer. Das bedeutet auch, so die ASF, dass Frauen und Mädchen weniger politischen Einfluss ausüben können. So entscheiden zum Beispiel nur Parteimitglieder über die Kandidatinnen und Kandidaten für die Bezirksverordnetenversammlungen, das Abgeordnetenhaus, den Deutschen Bundestag oder das Europaparlament. „Nur wenn mehr Frauen und Mädchen in Parteien eintreten, ist eine bessere Politik möglich. Die Türen stehen weit offen, ob das der Ortsverein, die Arbeitsgemeinschaften, die Foren, die Fachausschüsse oder Projekte sind“, so die Berliner Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Eva Högl.

„In der Berliner SPD reden Mädchen mit!", so Eva Hög. "Mit dem vollendeten 14. Lebensjahr können sie Mitglied werden. Eine Parteimitgliedschaft bedeutet einen hohen Grad an politischer Teilhabe. Mädchen können sich bei uns auf vielfältige Weise engagieren.“

Die SPD hat neben der klassischen Mitgliedschaft weitere Möglichkeiten des politischen Engagements geschaffen, so sind Gastmitgliedschaften und Unterstützungen von einzelnen Arbeitsgemeinschaften und Foren möglich.

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