Berliner SPD will Rentenniveau halten

Berliner SPD will Rentenniveau halten

Porträt Jan Stöß
 

Die Berliner SPD bleibe "klar und eindeutig" bei ihrer Kernforderung, das Rentenniveau bei 50 Prozent zu halten. Das betonte der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß. "Der Schutz der Menschen vor Altersarmut und dem Verlust des erarbeiteten Lebensstandards liegt in unserer Verantwortung."
Nach intensiven Beratungen in der Berliner SPD hat der SPD-Landesvorstand am 8. Oktober eine überarbeitete Fassung seines rentenpolitischen Leitantrags beschlossen, der jetzt auf Bundesebene auf dem Parteikonvent sowie auf dem Bundesparteitag eingebracht werden soll. Die Berliner SPD entscheidet auf ihrem Landesparteitag am 27. Oktober abschließend über den Antrag. "Das ursprüngliche Konzept wurde um wichtige Forderungen ergänzt", so der Landesvorsitzende Jan Stöß. "So setzen wir uns bundespolitisch für die Schaffung eines einheitlichen Rentensystems 23 Jahre nach dem Mauerfall, die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze bei der Rentenberechnung und die stärkere Berücksichtigung der Situation von Frauen ein.“
Insgesamt 93 Änderungsanträge waren bis zum Antragsschluss aus Kreisen und Abteilungen eingegangen. Die Kernforderungen nach einem Rentenniveau von mindestens 50 Prozent statt einer Absenkung auf 43 Prozent sowie der Aussetzung der Rente mit 67 Jahren fand dabei breite Zustimmung.

das Antragsbuch zum Landesparteitag mit dem rentenpolitischen Leitantrag:

Antragsbuch 1 Leitanträge (PDF-Dokument, 1.7 MB) (PDF)