Stöß: Schwarz-Gelb versagt bei Strompreissteigerungen

Stöß: Schwarz-Gelb versagt bei Strompreissteigerungen

Angesichts der angekündigten  Strompreiserhöhungen hat der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß die schwarz-gelbe Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. „Diese Strompreiserhöhungen treffen jetzt wirklich jede und jeden", so Stöß. " Wenn ein Durchschnittshaushalt bis zu 110 Euro mehr im Jahr für Strom ausgeben muss, fehlt das Geld an anderer Stelle. Junge Familien, Arbeitslose, Studierende und Aufstocker stellt diese ausufernde „Zweite Miete“ vor große Probleme. Ich fordere Schwarz-Gelb auf, endlich die Hintergründe der hohen Preise für die VerbraucherInnen nachvollziehbar zu erklären."

Die schwarz-gelbe Bundesregierung  schweige sich über die Hintergründe der massiven Erhöhungen völlig aus und wälze die Verantwortung auf Energiekonzerne ab, die wiederum die Gelegenheit nutzen und zu den Kosten der Energiewende noch einen Gewinnanteil drauflegen, sagte Stöß. "Hier werden die Verbraucherinnen und Verbraucher für dumm verkauft. Von sozialpolitischer Verantwortung und fairer Regulierung ist weit und breit keine Spur."

Schwarz-Gelb  und insbesondere der Bundesumweltminister müsse diese Preise erklären, forderte Stöß. "Und: wir brauchen eine stärkere öffentliche Verantwortung in der Energieversorgung, wie wir sie in Berlin vorantreiben. Das Land ist dann in der Lage, für einen sozialen Ausgleich zu sorgen. Energie-Unternehmen und produzierendes Gewerbe müssen stärker in die Pflicht genommen werden – damit es am Ende nicht die Bürgerinnen und Bürger sind, die die Last alleine tragen.“