Stöß: Berliner Forderungen zur Rente weitgehend durchgesetzt

Stöß: Berliner Forderungen zur Rente weitgehend durchgesetzt

 

Mit ihrer Forderung nach Beibehaltung des derzeitigen Rentenniveaus von gut 50 %  hat sich die Berliner SPD im rentenpolitischen Leitantrag des SPD-Parteivorstands weitgehend durchgesetzt. Darauf hat der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß hingewiesen. "Mindestens bis 2020 soll das derzeitige Sicherungsniveau beibehalten werden. Zur Finanzierung soll in Anlehnung an das DGB-Modell der Beitragssatz verstetigt und eine Nachhaltigkeitsreserve aufgebaut werden", erklärte er.
Bei der Rente gehe es auch darum, die Lebensleistung der Menschen zu würdigen, so Stöß. "Uns war es wichtig, dass es in der Rentenpolitik zu einem Paradigmenwechsel kommt. Entscheidend ist, dass ein weiteres Absinken des Rentenniveaus in jedem Fall verhindert wird. Sonst bleiben viele andere vorgeschlagene Einzelmaßnahmen wirkungslos. Dies ist uns gelungen, die Richtung stimmt. Die SPD geht mit einer klaren Alternative zur schwarz-gelben Rentenkürzungspolitik in den Bundestagswahlkampf."
Im Antrag des Parteivorstands finden sich viele Forderungen aus dem Rentenbeschluss der Berliner SPD wieder. Die Änderung der Rentenformel wird als eine Option genannt, um ein Absinken des Sicherungsniveaus zu verhindern. "In der Berliner Delegation für den Parteikonvent werden wir nun den Antrag des Parteivorstands intensiv beraten und dabei die weiteren Reformvorschläge bewerten", erklärte Stöß.