Im Gespräch mit den CFM-Beschäftigten

Im Gespräch mit den CFM-Beschäftigten

Gespräch mit CFM-Beschäftigten, 21.11.2012
 

Im Gespräch mit Beschäftigten des Charité-Tochterunternehmens CFM und Vertretern der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen hat der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß zugesagt, sich für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzusetzen. "Das Mindeste ist doch die Wiederaufnahme von Tarifverhandlungen, insbesondere unter dem Aspekt, dass die Charité eine öffentliche Einrichtung ist und auch unter sozialdemokratischer Regierungsverantwortung steht", so der SPD-Landesvorsitzende.

CFM ist eine Gesellschaft, in der die 2006 aus der Charité ausgegliederten Bereiche wie Reinigung, Wachdienst, Essensversorgung, Krankentransport und Technik zusammengefasst sind. An ihr ist die Charité mit 51 Prozent beteiligt, die restlichen 49 Prozent liegen bei privaten Anteilseignern wie Dussmann oder Hellmann Logistics, die zugleich die Geschäftsführung übernommen haben.  Einen einheitlichen Tarifvertrag mit den Beschäftigten der Charité gibt es seitdem nicht mehr. Die CFM-Geschäftsführung zeige kein Interesse an einem Tarifabschluss, der "die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten einheitlich und zu deren Zufriedenheit regelt", heißt es bei der Gewerkschaft ver.di.

"Das Thema ist mir nicht neu – ich habe schon mit Euch demonstriert", so der SPD-Vorsitzende Jan Stöß bei der Begrüßung der CFM-Mitarbeiter. Gleich nach seiner Wahl zum Landesvorsitzenden hatte Stöß mit ver.di und dbb tarifunion Gespräche über die Situation bei CFM geführt und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft angeschrieben.