Gaebler: LED-Leuchten von Gaslaternen nicht zu unterscheiden

Gaebler: LED-Leuchten von Gaslaternen nicht zu unterscheiden

In der Kreuzberger Falckensteinstaße - zwischen Schlesischer Straße und Wrangelstraße - sind an fünf Standorten erstmals alte Gaslaternen mit neuer LED-Technik nachgerüstet worden. "Wir möchten, dass sich die Berlinerinnen und Berliner selbst davon überzeugen, dass bei der so genannten Gasaufsatzleuchte auch nach der Umrüstung die Form und die Lichtfarbe der Gasleuchte annähernd erhalten bleibt - sich die moderne LED-Leuchte kaum von dem gasbetriebenen Modell unterscheidet", so Staatssekretär Christian Gaebler. "Es ist mir wichtig, dass Dank einer technischen Innovation nunmehr auch die gusseisernen Bündelpfeilermaste erhalten bleiben können.“

In der zum Teil sehr emotional geführten Diskussion wird häufig nicht wahrgenommen, dass die jeweiligen Leuchtentypen entsprechend ihrer bisherigen Charakteristik umgerüstet werden sollen.   Ziel sei es, so Gaebler, neben der Reduzierung der Energiekosten auch das historisch gewachsene Stadtbild gerade im Hinblick auf die Vielfalt der Straßenleuchten zu bewahren.  
In der Falckensteinstraße lässt sich nun die Qualität der LED-Leuchte direkt mit den gasbetriebenen Modellen vergleichen: die fünf bereits umgerüsteten Leuchten stehen ihren Vorgängern direkt gegenüber.
Mit seinem nachhaltigen Umrüstungskonzept für die Gasaufsatzleuchten hat sich das Land Berlin erfolgreich um Förderung weiterer Maßnahmen durch das Bundesministerium für Umwelt beworben. Diese Fördermittel sollen demnächst für die Umrüstung von insgesamt 700 Gasaufsatzleuchten im Bezirk Neukölln verwendet werden.