Scheeres: "Berlin festigt führende Stellung als Standort für Spitzenforschung"

Scheeres: "Berlin festigt führende Stellung als Standort für Spitzenforschung"

 

Von den deutschlandweit 20 neuen Sonderforschungsbereichen, die die  ab Juli dieses Jahres von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden, sind vier in Berlin.  So gelang es der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin, als Sprecherhochschule jeweils zwei Sonderforschungsbereiche zu gewinnen. Damit hat Berlin mehr Projekte erhalten als jede andere deutsche Stadt. Ablehnungen gab es für Berlin nicht. An zwei zusätzlichen Sonderforschungsbereichen sind weitere Berliner Institutionen beteiligt.

 

„Die Entscheidung des Bewilligungsausschusses dokumentiert die Leistungsstärke der Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler", so Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres. "Von den neuen Sonderforschungsbereichen profitieren die FU, die TU, die HU und die Charité. Berlin kann damit seine führende Stellung als Standort für Spitzenforschung festigen. Ich gratuliere allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu dieser großartigen Auszeichnung. Ganz besonders freue ich mich über den damit verbundenen erneuten Erfolg der Berliner Mathematik und der ,Kleinen Fächer'.“

Die neuen Sonderforschungsbereiche werden mit insgesamt 176 Millionen Euro zunächst für eine Periode von vier Jahren unterstützt. Mit den Sonderforschungsbereichen werden Forschungseinrichtungen unterstützt, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die Grenzen ihrer jeweiligen Fächer, Institute, Fachbereiche und Fakultäten hinweg im Rahmen eines Forschungsprogramms zusammenarbeiten.

Die neuen Sonderforschungsbereiche mit Berliner Sprecherfunktion: „Organismische Reaktionen auf Stress: Prägung und Erinnerung“, (Freie Universität Berlin), „Episteme in Bewegung – Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit“
(Freie Universität Berlin), „Diskretisierung in Geometrie und dynamischen Systemen“ (Technische Universität Berlin) und
„TurbIn – Signifikante Wirkungsgradsteigerung durch gezielte, interagierende Verbren-nungs- und Strömungsinstationaritäten in Gasturbinen“ (Technische Universität Berlin).