ASF: Berlinerinnen erfolgreich auf Bundeskongress

ASF: Berlinerinnen erfolgreich auf Bundeskongress

Berlinerinnen auf dem ASF-Bundeskongress 2012
 

Auf der zweieinhalbtägigen Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Berlin sind mehrere Anträge beschlossen worden, die vom Berliner Landesverband eingebracht worden sind. Darunter sind Anträge zum Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt, zur Eindämmung sexistischer Werbung und zur Umsetzung der UN-Sicherheitsrats-Resolution 1325 in Deutschland, die Frauen in Kriegen u.a. vor sexualisierter Gewalt schützen soll. Darüber hinaus beschlossen die Delegierten umfangreiche Anträge zu den Themen Frauen-Arbeit-Zukunft, Alterssicherung und Pflege, die eine gute inhaltliche Grundlage für das Regierungsprogramm der SPD 2013 bilden.

 

 
Margrit Zauner, Berlinerinnen auf dem ASF-Bundeskongress 2012
 

Die Konferenz fand vom 19.  bis  21. Mai 2012  unter dem Motto "Zeit für Frauen" statt. Unter den 250 Delegierten waren neun aus Berlin. Bei den Wahlen zum Vorstand wurde die langjährige Vorsitzende, die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Elke Ferner, mit über 96 % der Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Die Berliner SPD und ASF ist durch die erneute Wahl von Margrit Zauner auch weiterhin im ASF-Bundesvorstand vertreten. Margrit Zauner arbeitet seit 2006 als Beisitzerin im Bundesvorstand der ASF und mit besonderem Schwerpunkt zu arbeitsmarktpolitischen Themen. Ein besonderes Anliegen ist der früheren BVV-Fraktionsvorsitzenden aus Tempelhof-Schönberg die aktive Vernetzung mit den anderen Frauenverbänden und -organisationen. So vertritt sie seit vielen Jahren die ASF bei der Mitgliederversammlung und anderen Veranstaltungen des Deutschen Frauenrates.

 

Fotos: Barbara König