Wahlen in Arbeitsgemeinschaften

Wahlen in Arbeitsgemeinschaften

Eva Högl ist bei den Wahlen zum Landesvorstand der ASF im Amt bestätigt worden, wiedergewählt wurde auch der bisherige Schwuso-Vorsitzende André Rostalski. Als Nachfolger des Juso-Vorsitzenden Christian Berg wurde Kevin Kühnert gewählt.

 

 
Schwuso-Vorstand 2012
 

Vorstandswahl bei den Schwusos

Auf der Landesvollversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der Berliner SPD (Schwusos) wurde am 22. März ein neuer Landesvorstand gewählt.
Für die Wahl des Landesvorsitzenden gab es zwei Kandidaturen: André Rostalski (Treptow-Köpenick), amtierender Landesvorsitzender, und Tom Schreiber (Treptow-Köpenick), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und queerpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
André Rostalski wurde mit 63 Prozent der Stimmen als Landesvorsitzender im Amt bestätigt. Tom Schreiber erhielt 37 Prozent der Stimmen.
Als Stellvertretende Landesvorsitzende unterstützen Anne Bohnet (Mitte), Laura Giannini (Reinickendorf) und Pascal Kaun (Marzahn-Hellersdorf) die Arbeit des Landesvorstandes. Als Schriftführer wurde Toni Karge (Mitte) gewählt.
Nicolai Eschenhagen (Steglitz-Zehlendorf), Rafaela Kiene (Marzahn-Hellersdorf), Markus Pauzenberger (Mitte) und Sylvia-Fee Wadehn (Pankow) als Beisitzer/innen sowie die Kreisvorsitzenden und -vertreter/innen Wilfred Bressem (Friedrichshain-Kreuzberg), Ralph Ehrlich, (Charlottenburg-Wilmersdorf), Stefan Kirmse (Pankow), Peter Mabbett (Spandau), Marius Niespor (Steglitz-Zehlendorf), Petra Nowacki (Tempelhof-Schöneberg), Ramin Rachel (Neukölln), Daniel Schwarz (Mitte) und Michael Wolfram (Marzahn-Hellersdorf) komplettieren das Team des Schwusos-Landesvorstandes.
In der Landesvollversammlung wurde zudem ein Antrag mit dem Titel "HIV-positiv ein Kündigungsgrund?" beschlossen. Darin fordern die Schwusos alle Gliederungen der SPD auf, sich dafür einzusetzen, dass das AGG dahingehend überprüft und geändert wird, dass es nicht aufgrund eines HIV-positiven Status zu weiteren Umgehungen der bestehenden Rechtsgrundlagen kommen kann. Hintergrund ist die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin (Urteil vom 13. Januar 2012 – 6 Sa 2159/11) bei dem eine Klage eines HIV-positiven Mannes abgewiesen wurde, der bei einem Pharmaunternehmen als chemisch-technischer Assistent im "Reinbereich" bei der Herstellung von Medikamenten beschäftigt war und dem nach Bekanntwerden der HIV-Erkrankung während der Probezeit gekündigt wurde.