Kolat: Besorgnis über rechtsextreme Gewalt

Kolat: Besorgt über rechtsextreme Gewalt

Angesichts des Anstiegs rechtsextremer Gewalt zeigt sich Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat besorgt. In den gegenwärtigen Verhandlungen zum Haushalt des Berliner Senats setzt sie sich für eine Beibehaltung des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in gleicher Finanzierungshöhe wie im Vorjahr ein. Dies sei notwendig, um beispielsweise Opfern rechter Gewalt weiterhin gezielt und fachgerecht helfen zu können, so Kolat. Ebenso sollen die demokratischen Initiativen gegen Rechtsextremismus von Vereinen und Ämtern weiterhin durch Mobile Beratungsangebote unterstützt werden.

 „Gewalt aus menschenverachtenden Motiven gefährdet den sozialen Frieden und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft in besonderer Weise", so die Senatorin. "Für Staat und Zivilgesellschaft bleibt die Herausforderung, überall dort zu intervenieren, wo Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus öffentlich verbreitet werden.“ Die aus dem Berliner Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus geförderte Opferberatungsstelle ReachOut hatte für das Jahr 2011 insgesamt 158 extrem rechts, rassistisch, antisemitisch und homophob motivierte Angriffe in Berlin ermittelt.

Dilek Kolat sprach sich dafür aus,  der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus hohe Priorität einzuräumen. "Wichtig ist, den Opfern der Gewalt unseren Beistand und unsere Solidarität zukommen zu lassen - sobald es zu Gewaltvorfällen kommt. Ebenso wichtig bleibt die öffentliche Ächtung aller Gewalt und jeglicher Diskriminierung.“