Isenberg: "Patientenrechtegesetz der Bundesregierung ist Mogelpackung"

Isenberg: "Patientenrechtegesetz der Bundesregierung ist Mogelpackung"

 

Nachbesserungen im Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Patientenrechtegesetz hat der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Thomas Isenberg, gefordert.
"Der von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf eines Patientenrechtegesetzes greift zu kurz", sagte der Gesundheitspolitiker. "Wichtige Verbesserungen für Opfer von Fehlbehandlungen fehlen, in weiten Teilen wird lediglich die bestehende Rechtsprechung erneut auf Papier gebracht, anstatt dringend nötige und schon seit Jahren diskutierte Punkte in Gesetzesform zu gießen. Damit bleibt der Gesetzentwurf weit hinter den Erwartungen zurück, jetzt müssen alle Beteiligten sowie die Bundesländer Nachbesserungen einfordern."

Die Länder Berlin und Brandenburg seien seit Jahren Vorreiter, u.a. mit einem Entschließungsantrag des Bundesrats, so Isenberg. Patientenschutz müsse TOP-Thema werden, auf Bundesebene sowie auf Ebene der Bundesländer. "Berlin hat bereits vor Jahren als erstes Bundesland eine Patientenbeauftragte eingesetzt. Deren Aufgaben werden zukünftig
gestärkt, auch bezüglich Pflegethemen", so Isenberg.

Auf der Internetseite von Thomas Isenberg: Die Punkte, die im Gesetzentwurf des Bundesgesundheits- und Justizministeriums fehlen.