Equal-Pay-Day: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

23. März:

Equal-Pay-Day: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Die unterschiedliche Entlohnung von Männern und Frauen wird am 23. März wieder sichtbar gemacht. An diesem Tag haben Frauen endlich so viel verdient wie ihre männlichen Kollegen bereits am Ende des vergangenen Jahres. Mit einem „Equal-Pay-Day“ wird auf diese Differenz hingewiesen.

Kundgebung am Brandenburger Tor

Verschiedene Verbände, die ASF Berlin und die SPD-Bundestagsfraktion rufen am Equal-Pay-Day zu einer Kundgebung auf: Freitag, 23. März 2012, von 12.00 bis 14.00 Uhr, Brandenburger Tor.
„Frauen haben aufgrund des Lohnunterschieds von 23 Prozent bis zum 23. März 2012 quasi umsonst gearbeitet, das ist ein unhaltbarer Zustand“, so die ASF-Vorsitzende Eva Högl. Sie fordert: „Das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss endlich gelten.“ Dafür bringt die SPD-Bundestagsfraktion jetzt ein Entgeltgleichheitsgesetz im Parlament ein.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen fordert zudem bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft sowie eine Quotenregelung von mindestens 40 Prozent für die Aufsichtsräte und Vorstände.

Aktion der SPD-Fraktion gegen Lohnungleichheit am 23. März

Die SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses setzt am 23. März 2012 zum Equal Pay Day ein Zeichen gegen Lohnungleichheit. Mit Postkarten und Geldbeuteln treten die SPD-Abgeordneten unter dem Motto "Wir wollen im Frauenportemonnaie genau so viel Geld wie in der Männerbrieftasche" für den Abbau von Lohnunterschieden ein. An der Aktion nehmen die frauenpolitische Sprecherin Dr. Ina Czyborra, die arbeitsmarktpolitische Sprecherin Birgit Monteiro und weitere Abgeordnete teil. Die Aktion findet statt am Freitag, 23. März 2012, um 8.00 Uhr am U-Bahnhof Potsdamer Platz (vor Balzac).