Berlin baut Rang als internationale Metropole der Wissenschaft aus

Berlin baut Rang als internationale Metropole der Wissenschaft aus

Humboldt-Universität
 

Freude an Berlins Universitäten: Sowohl Freie Universität als auch Humboldt-Universität waren im Rahmen der 2. Exzellenzinitiative mit ihren Zukunftskonzepten erfolgreich. Beide sind nun "Elite-Universitäten". Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres: „Heute ist ein exzellenter Tag für Berlin. Die Entscheidungen der Exzellenzinitiative haben nicht nur herausragende Bedeutung für die Berliner Wissenschaft und die Berliner Forschung, sondern für die ganze Stadt. Berlin hat seinen Rang als internationale Metropole der Spitzenwissenschaft und Spitzenforschung weiter ausgebaut – mit der zweiten Exzellenzuniversität, aber auch mit den Erfolgen bei den Exzellenzclustern und Graduiertenschulen. Wir haben damit die sehr guten Ergebnisse der ersten Phase der Exzellenzinitiative noch einmal deutlich übertroffen. Damals holte Berlin neben vier Exzellenzclustern und sieben Graduiertenschulen auch ein Zukunftskonzept. Zukünftig sind es zwei Exzellenzhochschulen, vier Cluster und neun Graduiertenschulen."

Glückwünsche der SPD-Fraktion

Die SPD-Fraktion gratulierte FU und HU. "Es ist ein riesiger Erfolg, dass sich sowohl die Freie Universität (FU) als auch die Humboldt Universität (HU) im Wettbewerb der Exzellenzinitiative durchsetzen konnten und nun zu den 12 deutschen Exzellenzuniversitäten gehören", sagte der wissenschaftspolitische Sprecher Lars Oberg. "Das gute Abschneiden der Berliner Universitäten ist der Lohn für die Arbeit vieler hervorragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und unterstreicht eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit und Bedeutung der Wissenschaft in Berlin. Wir freuen uns mit den Berliner Universitäten und werden weiter dafür arbeiten, der Wissenschaft in Berlin gute und verlässliche Bedingungen zu schaffen. Berlin hat bei der Exzellenzinitiative insgesamt hervorragend abgeschnitten. Die Stadt ist einer der besten deutschen und europäischen Standorte für Spitzenforschung. Das ist auch ein Ergebnis unserer Politik."

Swen Schulz:  Langfristige Finanzierung von Forschung und Lehre sichern

Der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz gratulierte zum erfolgreichen Abschneiden von Berliner Universitäten bei der Exzellenzinitiative. "Das zeigt einmal mehr, wie stark Berlin in der Wissenschaft ist, und wie gut die Rahmenbedingungen sind."
Gleichzeitig sei jedoch nötig, über die Exzellenzinitiative hinaus zu denken. "Bei allen positiven Effekten ist doch auch unübersehbar, dass die Finanzierung aller Hochschulen und der Lehre immer schwieriger wird. Trotz aller Anstrengungen wird Berlin wie auch andere Bundesländer zunehmend Probleme bekommen, die Hochschulen gut auszustatten. Darum muss der Bund stärker in die Pflicht für eine bessere Grundfinanzierung, für die Förderung der Lehre, für die soziale Infrastruktur der Studierenden genommen werden. Das ist nur mit einer Grundgesetzänderung möglich, die weit über das hinausgeht, was die Bundesregierung vorgeschlagen hat. Die SPD-Bundestagsfraktion hat die Streichung des Kooperationsverbotes für die gesamte Bildung vorgeschlagen. Doch Bundesministerin Schavan will lediglich ausgewählte Wissenschaftszentren fördern. Für die Hochschulen reicht das nicht aus."