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Jan Stöß: Am Sonntag der Toten von Oslo und Utøya gedenken

Porträt Jan Stöß

Jan Stöß (Foto: SPD Berlin)

 

Am kommenden Sonntag, dem 22. Juli 2012, jähren sich die Attentate von Oslo und Utøya. Der Faschist Anders Behring Breivik ermordete 77 Menschen. Acht wurden durch eine Bombe in Oslo getötet, 68 junge Genossinnen und Genossen der AUF (Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Norwegen) wurden auf der Insel Utøya regelrecht hingerichtet.

Die SPD Berlin will an diesen Tag erinnern. Der Schock über diese Tat hat uns damals tief bewegt. Die Trauer hält bis heute an. Kommen Sie am Sonntag, dem 22. Juli 2012, um 14.45 Uhr, zur Kundgebung vor der norwegischen Botschaft! Um 15.22 Uhr werden wir uns an der internationalen Schweigeminute beteiligen und unsere Solidarität bekunden. Dazu sind alle aufgerufen!

In diesen Tagen wird Breivik der Prozess gemacht. Hinter seinem Wahn vor der vermeintlichen „Islamisierung Europas“ und einem „Kulturmarxismus“ stehen antimuslimischer Rassismus und Hass auf alles und jeden, der pluralistisch und demokratisch gesinnt ist. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen an die Opfer erinnern. Wir werden sie ebenso wenig vergessen wie die Hintergründe dieser Tat. Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen salonfähig. Dem Massenmörder Anders Behring Breivik werden wir nicht vergeben. Wir treten weiter offensiv und lautstark gegen Intoleranz und Rassismus ein.