Rawert: Erinnerung braucht einen Ort

Rawert: Erinnerung braucht einen Ort

Die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert ehrt in jedem Jahr die Opfer der NS-Gewaltherrschaft mit einer Veranstaltung an einem Erinnerungsort ihres Wahlkreises Tempelhof-Schöneberg. Am 29. Januar lädt sie zu einer Veranstaltung in der Mediengalerie in der Dudenstraße mit anschließender Kranzniederlegung am Columbiadamm.
Das KZ Columbia-Haus war ab 1933 Gefängnis und von 1935 bis 1936 das einzige in Berlin gelegene Konzentrationslager. Hier wurden Gegner des Nazi-Regimes gefangengehalten, gefoltert und ermordet.
In die Geschichte des KZ Columbia-Haus führt die Historikerin Dr. Irene von Götz ein. Beate Winzer, Vorsitzende, des Fördervereins für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V. berichtet über die Aktivitäten des Vereins. Die Schauspielerin Julia Blankenburg liest das Gedicht „Eine deutsche Mutter“ von Erich Weinert sowie Auszüge aus dem Häftlingsbericht von Berthold Jacob. Im Anschluss ist ein gemeinsamer Gang zur Kranzniederlegung am früheren Standort des KZ Columbia-Haus geplant, wo die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert eine Gedenkansprache hält.

Gedenken an die Opfer des KZ Columbia-Haus mit Mechthild Rawert, MdB, am 29. Januar 2012, um 14:00 Uhr. Ort: ver.di MedienGalerie, Dudenstraße 10, 10965 Berlin.

Anmeldungen bitte an: Wahlkreisbüro Mechthild Rawert, MdB, Friedrich-Wilhelm-Str. 86, 12099 Berlin, Tel: 720 13 884, Fax: 720 13 994. Mail: mechthild.rawert@wk.bundestag.de