Jusos informieren über Bündnis "Dresden nazifrei"

Jusos informieren über Bündnis "Dresden nazifrei"

Die Berliner Jusos bieten gemeinsam mit der ver.di-Jugend, der Grünen-Jugend und der DGB-Jugend eine Infoveranstaltung zum Bündnis „Dresden Nazifrei“ an,  das in den vergangenen Jahren den Neonazi-Aufmarsch in Dresden blockieren konnte.  Das breite Bündnis erstreckt sich von vielen Einzelpersonen, Antifagruppen,  lokalen Initiativen und Aktionsgruppen bis hin zu Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden. So hat die SPD auf ihren Bundesparteitag beschlossen das Bündnis bei ihren Blockaden zu unterstützen. Die im letzten Jahr bekannt gewordene Nazi-Terrorserie mahnt zusätzlich, sich neonazistischem Gedankengut und Aktivitäten überall entschlossen entgegenzustellen.

Es wird drei kurze Inputs zu folgenden Themen geben:
Naziaufmarsch im Februar in Dresden – Was erwartet uns und wie können wir uns auf die Blockaden vorbereiten?
Geschichtsrevisionismus beim Gedenken um Dresden – Wie macht der Mythos der unschuldigen Stadt das Gedenken in Dresden für neonazistischen Geschichtsrevisionismus anschlussfähig?
Repression gegen die Blockierer_innen –  Welches zweifelhafte Demokratie- und Rechtsstaatsverständnis herrscht in Sachsen und wie können sich Blockierer_innen davor schützen?
Anschließend an die Inputs wird es Platz für Diskussionen geben.

Wann: Donnerstag, der 26. Januar, um 19 Uhr
Wo: ver.di Bundeszentrale (Paula-Thiede-Ufer 1-3), Raum Othello

Ausschlussklausel
Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die neonazistischen
Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen
sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische,
nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende
Äußerungen in Erscheinung getreten sind.
Die Veranstalter_Innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch
zu machen, sollte es zu Störungen der Veranstaltung kommen. Das
subjektive Bedrohungsgefühl kann eventuell dieses Kriterium erfüllen.