Stöß: Wir brauchen jeden Arbeitsplatz

Stöß: Berlin braucht jeden Arbeitsplatz

Als "unverantwortlich" hat der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß den Umgang von Nokia Siemens Networks mit seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bezeichnet. "Gut zwei Wochen vor Weihnachten wird 160 von ihnen gekündigt. Rund 800 blicken in eine ungewisse Zukunft", so Stöß. "Das Unternehmen muss seiner Verantwortung für die Beschäftigten nachkommen. Zwei Sparten des Unternehmens sollen an ein Softwareunternehmen und einen Finanzinvestor verkauft werden. Da sind Zweifel an der Sicherheit der Arbeitsplätze mehr als angebracht. Die Beschäftigten haben bereits genug harte Opfer für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze gebracht. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten bei ihrem Kampf um ihre Arbeitsplätze."

Stöß forderte, dass die abgeschlossenen Tarifverträge auch in Zukunft für die MitarbeiterInnen gelten müssen. "Das Engagement des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit bei der Herstellung des Dialogs zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ist nachdrücklich zu begrüßen. Berlin hat in den letzten Jahren große industriepolitische Anstrengungen unternommen. Wir brauchen jeden Arbeitsplatz in Berlin!"

 

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