Kranz zu Ehren Kurt Schumachers

Kranz zu Ehren Kurt Schumachers

Ehrung Kurt Schumacher 2012
 

Am 20. August 2012 jährte sich der Todestag Kurt Schumachers zum 60. Mal. Aus diesem Anlass erinnerte der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß an den „Kämpfer für Demokratie und Freiheit“ und auch die Vertreterinnen und Vertreter der Kurt-Schumacher-Gesellschaft erinnerten mit einer Kranzniederlegung an den langjährigen Parteivorsitzenden.

„Als Parteivorsitzender baute er die SPD nach dem Krieg wieder auf. Als Oppositionsführer in der Zeit Adenauers schärfte er das soziale und politische Profil der deutschen Sozialdemokratie. Zu Ehren Schumachers trägt die Berliner SPD-Landeszentrale seinen Namen. Vielmehr jedoch ehrt sein Name unsere SPD, denn Schumacher war ein aufrechter Kämpfer gegen den Faschismus und Totalitarismus und ein Vordenker des geeinten Europas. Schumacher war eine Kämpfernatur – mit Ecken und Kanten“, so Jan Stöß.

Als Mitglied des Reichstages ab 1930 war er ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus und seiner menschenverachtenden und antisemitischen Ideologie. Zehn Jahre lang wurde er in verschiedenen Konzentrationslagern gefangen gehalten, darunter Dachau und Flossenbürg. Bereits kurz nach Ende des Dritten Reiches setzte sich Kurt Schumacher für den Wiederaufbau der SPD ein. Er positionierte sich klar gegen die KPD und ihre inhaltliche Abhängigkeit von der Sowjetunion. 1946 wurde Kurt Schumacher zum SPD Vorsitzenden der drei westlichen Besatzungszonen gewählt und zog 1949 in den Bundestag ein. Bis zu seinem Tod am 20. August 1952 wirkte Schumacher als unangefochtener Vorsitzender der SPD, am politischen Wiederaufbau Deutschlands entscheidend mit.