Bündnis fordert "Um-fair-teilung"

Bündnis fordert Um-fair-teilung

Bündnis Um-fair-teilen. Foto: Jakob Huber/Campact

Bündnis Um-fair-teilen. Foto: Jakob Huber/Campact

 

Mit einem bundesweiten Aktionstag am 29. September setzen sich Gewerkschaften, Sozialverbände  und Nicht-Regierungsorganisationen im „Bündnis Um-fair-teilen - Reichtum besteuern“  gemeinsam für die Sicherung des Sozialstaats und eine gerechtere Besteuerung ein. Die Berliner SPD unterstützt das Bündnis. Auch in Berlin wird eine Demonstration stattfinden. Auftakt ist um 11:30 Uhr auf dem Potdamer Platz.

Das Aktionsbündnis will angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie wachsender Staatsverschuldung eine dauerhafte Wiedereinführung der Vermögensteuer sowie eine einmalige Vermögensabgabe durchsetzen.

"Es gibt einen Ausweg aus der Wirtschafts- und Finanzkrise: Umverteilung! ", heißt es im Aufruf des Bündnisses, der bereits von mehreren tausend Unterstützerinnen und Unterstützern unterzeichnet wurde.. "Wir wollen nicht, dass die öffentlichen und sozialen Leistungen verschlechtert und die große Mehrheit der Bevölkerung höher belastet wird. Stattdessen müssen übergroßer Reichtum und Finanzspekulation endlich besteuert werden. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um gelebte Solidarität in unserer Gesellschaft.

Wir fordern

  • eine Vermögensteuer und eine einmalige Vermögensabgabe, um die notwendigen öffentlichen und sozialen Ausgaben gerecht zu finanzieren und die Verschuldung abzubauen;

 

  • einen konsequenten Kampf gegen Steuerflucht und Steueroasen und für eine Steuer auf Finanzmarktgeschäfte, gegen die Spekulation und gegen die Armut, weltweit.

Wir fordern Landtage, Bundestag und Parteien auf, sich unserer Forderung anzuschließen und sie in die Tat umzusetzen"

Dazu ist auf der Internetseite des Bündnisses eine Unterschriftenliste eingerichtet worden.  Unterstützt wird das Bündnis u.a. von der AWO, dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, dem DGB, attac, Campact.