Umfrage: Zustimmung zu Rot-Schwarz wächst

Umfrage: Zustimmung zu Rot-Schwarz wächst

Nach dem Scheitern der rot-grünen Koalitionsverhandlungen und dem massiven Streit in der grünen Fraktion hat sich die Stimmung in der Stadt gedreht: Nur noch 39 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sprechen sich in der neuesten Forsa-Umfrage der Berliner Zeitung für eine rot-grüne Koalition auf Landesebene aus, 47 Prozent halten ein SPD-geführtes Bündnis mit der CDU für besser. Vor einem Monat hatten noch 50 Prozent für rot-grün votiert und nur 40 Prozent für rot-schwarz. Auch bei der Sonntagsfrage büßen die Grünen gegenüber dem Wahlergebnis Punkte ein. Sie kämen nur noch auf 15 Prozent.  Bei SPD, CDU und Linkspartei gäbe es keine Änderungen gegenüber dem September-Ergebnis, die Piraten können noch einmal zulegen.

Der Weiterbau der Autobahn A100, der in den rot-grünen Koalitionsgesprächen bis zum Schluss strittig war, wird nach der Forsa-Umfrage von 62 Prozent der Berlinerinnen und Berliner befürwortet, nur 23 Prozent lehnen ihn ab. Die Wählerinnen und Wählern der Grünen zeigen sich in dieser Frage gespalten: Immerhin 41 Prozent sind für den Bau, 43 Prozent dagegen. Drei Viertel der grünen Wählerinnen und Wähler halten es für falsch, dass die Koalitionsverhandlungen an dieser Frage gescheitert sind. Die Hauptverantwortung für das Ende der Koalitionsverhandlungen sehen 40 Prozent der Berliner und Berliner bei den Grünen, 31 Prozent glauben, beide Parteien haben ihren Anteil, nur 20 Prozent glauben, dass die SPD Schuld daran war.


Berliner Zeitung, 28. Oktober.2011: Auch Grüne finden A100 gut
Berliner Zeitung, 31. Oktober.2011: Die Große Koalition wird immer beliebter