Müller begrüßt Gerichtsurteil zu BBI

Müller begrüßt Gerichtsurteil zu BBI

 

Als "wichtige Entscheidung für Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Entwicklung Berlins" hat der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller das Urteil des Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bezeichnet, Flüge am Flughafen Willy Brandt zwischen 22.00 und 24.00 Uhr sowie zwischen 5.00 und 6.00 Uhr zu erlauben.

 

Das Gericht bestätigte damit den Planergänzungsbeschluss. "Der neue Flughafen ist für Berlin das zentrale Infrastrukturprojekt, er ist Motor für Wirtschaft und Arbeit in der Stadt", sagte Müller. "Für eine erfolgreiche Entwicklung des Flughafens ist es notwendig und wichtig, dass Flüge auch in den Tagesrandzeiten möglich sind. Klar ist für uns aber auch, dass die weit überwiegende Anzahl der Flüge zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner außerhalb der Tagesrandzeiten stattfindet und dass alle erforderlichen Maßnahmen zum Lärmschutz ergriffen werden."

Klaus Wowereit: 140 Millionen Euro für Schallschutz der Anwohner

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, denn damit sind die Grundlagen gelegt, dass der Flughafen BER zu einem der großen Drei der Bundesrepublik Deutschland werden kann", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. "Unser Ziel, verstärkt Interkontinentalverbindungen ab Berlin anbieten zu können, erhält eine reale Basis. Mit der Entscheidung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen geschaffen, dass sich in der Metropolregion Berlin-Brandenburg auch international konkurrenzfähige Zukunftsindustrie und Technologie ansiedeln kann. Für uns ist der Flughafen kein Selbstzweck, sondern eine Jobmaschine, um mit den anderen Wachstumsregionen in Deutschland gleichziehen zu können. Die Flughafengesellschaft wird nach aktuellem Erkenntnisstand allein für den Schallschutz der Anwohner 140 Mio. Euro ausgeben."