Schwusos: Berlin ist Vorbild

Schwusos: Berlin ist Vorbild

Vielfalt statt Einfalt: der Schwuso-Wagen
 

"Berlin ist unter dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit Vorreiter in Sachen Gleichstellung und Kampf für mehr Rechte für Lesben und Schwule geworden", erklärte der  Bundesvorsitzende des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar am Vortag des Berliner CSD.

Auch in Großstädten wie Berlin seien Christopher-Street-Day-Paraden immer noch von großer Bedeutung, so Dittmar. "Mit Stolz für die Rechte von Lesben und Schwulen einzutreten ist ein Signal, das von der Hauptstadt in die ganze Bundesrepublik ausgeht. Aber auch die Berliner Landespolitik ist Vorbild für den Bund."

 

Dittmar verwies darauf, dass es für das Land Berlin einen umfassenden Vielfaltsbeschluss gebe und sich das Land Berlin auf Bundesebene immer wieder für Gleichstellung einsetze. "So war Berlin federführend an den Bundesratsinitiativen zur Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Einkommenssteuerrecht, im Adoptionsrecht und bei der Ergänzung von Art. 3 GG um das Merkmal der „sexuellen Identität“ beteiligt. Gescheitert ist dies – wie so oft – an der Blockadehaltung der CDU-geführten Länder und der FDP.  Mit dieser Blockadehaltung muss endlich Schluss sein! Wir können froh sein, dass wir mit Klaus Wowereit einen Vorkämpfer für die Gleichstellung haben, der sich immer wieder zu Wort meldet und nicht müde wird, den Konservativen ihre realitätsferne Blockadepolitik aufzuzeigen. Aus diesem Grund freuen wir uns, dass Klaus Wowereit zusammen mit den Schwusos heute die Regenbogenflagge vor dem Willy-Brandt-Haus hisst und somit wieder ein Zeichen setzt - für mehr Gleichberechtigung, Akzeptanz und Toleranz für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender."

 

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