Berlin trauert um die Opfer in Norwegen

Berlin trauert um die Opfer von Norwegen

Schweigeminute
 

Mit einer Schweigeminute vor der norwegischen Botschaft haben am Sonnabend Berlinerinnen und Berliner der Opfer der Anschläge in Norwegen gedacht und ihre Trauer und Solidarität ausgedrückt. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der Berliner SPD-Landesvorsitzende Michael Müller und Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer legten Blumen nieder.

Die Berliner SPD hatte zur Teilnahme aufgerufen. Die Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seien fassungslos und tief entsetzt über die Ereignisse in Norwegen, hieß  es in einer Erklärung. "Unsere Trauer gilt den Ermordeten, größtenteils jungen norwegischen Genossinnen und Genossen. Unsere Sorge und unser Mitgefühl gelten den vielen Verletzten und Traumatisierten sowie den Angehörigen der Opfer, den Familien und Freunden. Unsere Solidarität gilt der norwegischen Gesellschaft und unseren Freundinnen und Freunden in der norwegischen Sozialdemokratie."

 
Schweigeminute
 


"Im Namen der Deutschen Sozialdemokratie –  aber auch ganz persönlich – möchte ich meine Bestürzung und tiefe Trauer zum Ausdruck bringen. Ich bin erschüttert über den Tod so vieler unschuldiger Menschen. Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freunden und den Menschen in Norwegen", schrieb der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel in seinem Kondolenzschreiben an den norwegischen Ministerpräsidenten  und Vorsitzenden der norwegischen Arbeiterpartei, Jens Stoltenberg. "Wir trauern mit allen europäischen Sozialdemokraten um unsere getöteten Freunde, unsere Anteilnahme gilt deren Angehörigen und Familien. Im Namen der Deutschen Sozialdemokratie und im Namen des Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Frank-Walter Steinmeier drücke ich Dir meine Anteilnahme aus. Wo immer möglich biete ich meine Unterstützung an.
Wir verurteilen den kaltblütigen Anschlag auf junge Menschen, die sich in und mit der sozialdemokratischen Jugendorganisation Norwegens auf den Weg gemacht haben, sich in der norwegischen Gesellschaft für Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit zu engagieren. In unendlicher Trauer gedenken wir den Toten von Oslo und unseren jungen sozialdemokratischen Freundinnen und Freunden."

 

Fotos: Julian Lange