Müller: "Autobrandstifter ächten"

Müller: "Autobrandstifter ächten"

 

"Es ist richtig, dass Polizei und Staatsanwaltschaft eine Belohnung von bis zu 5000 Euro für Informationen zur Ergreifung der Täter ausgesetzt und die nächtlichen Streifen verstärkt haben", erklärte der Vorsitzende der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Michael Müller nach den neuerlichen Brandstiftungen. "Diese Taten sind Verbrechen und es kann für sie überhaupt keine Rechtfertigung geben."  Die Beschädigung von Eigentum anderer Menschen und die Gefährdung von Menschenleben könne von niemandem verharmlost oder gut geheißen werden. Deshalb sei es auch gut, wenn die Berlinerinnen und Berlin aufmerksam sind und der Polizei Hinweise geben, so Müller.

"Männer und Frauen, die Autos anzünden, stellen sich gegen Berlin und bringen Menschenleben in Gefahr", erklärte Müller. "Es gibt in dieser Stadt keinen Platz für feige Zündler, die Spaß am Vandalismus haben oder die unter dem Deckmäntelchen angeblichen Protests Anschläge verüben. Deshalb werden wir auch alle Mittel ausschöpfen, die zur Ergreifung der Täter und zur Verhinderung dieser Taten führen können. Wir Berlinerinnen und Berliner müssen diese Täter gemeinsam ächten.  Diese Taten sind keine Kavaliersdelikte."