Ausstellung mit Fotos von Paul Glaser

26. August:

Ausstellung mit Fotos von Paul Glaser

Paul Glaser Kreuzberg
 

Paul Glaser ist eine Berliner Institution. Seit vier Jahrzehnten begleitet seine Kamera das Leben in der Stadt zwischen Weltpolitik und Kiezproblemen. Früher als andere hat der Fotograf Berlin als Einwanderungsstadt begriffen und in den sich wandelnden Lebensbedingungen für Migrant/innen ein langjähriges Arbeitsthema gefunden. Das schließt die Folgen von Mauerbau und -fall, von Einwanderungs- und Asylpolitik ebenso ein wie den Kampf der Zugewanderten um mehr Rechte und Akzeptanz. Vor allem aber dokumentieren Glasers Fotografien in einzigartiger Weise die Veränderungen im Berliner Straßenbild nicht nur in städtebaulicher, sondern auch in kultureller Hinsicht. Das beginnt in Schwarzweiß im eingemauerten West-Berlin und führt hin zu der offenen und bunten Metropole, die die wiedervereinigte Hauptstadt heute ist.
Die Ausstellung ergänzend wird Paul Glaser selbst mit einem Diavortrag und seinen bekannt pointierten, bisweilen provokativen Kommentaren die Hintergründe der gezeigten Fotos beleuchten. Lebendig und spannend erzählt er über scheinbar längst vergangene, wilde Mauerzeiten und zeigt sachkundig auf, warum uns die Bilder der Zeit heute noch angehen.
In Kooperation mit dem Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V.

Ausstellungseröffnung mit: Paul Glaser, Fotograf; Nikolaus Sander, Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V.; Daniela Honigmann, August Bebel Institut, und Dr. Norbert Meisner, Senator a.D. und ehem. Landesgeschäftsführer der SPD Berlin.
Fr 26. August 2011, 18 Uhr, Galerie des August Bebel Instituts, Müllerstraße 163, U/S-Bahnhof Wedding