50. Jahrestag des Mauerbaus: Arbeit für das Zusammenwachsen fortsetzen

50. Jahrestag des Mauerbaus: Arbeit für das Zusammenwachsen fortsetzen

 

50 Jahre nach dem Mauerbau und fast 22 Jahre nach dem Fall, bleibe die Erinnerung an den Schrecken der Mauer, erklärte der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner SPD, Michael Müller, anlässlich der Gedenkfeiern zum 13. August.

Müller erinnerte an Willy Brandt, der das Ereignis noch am selben Abend in einer Sondersitzung des Berliner Abgeordnetenhauses eindrucksvoll beschrieben habe: "Die kalten Betonpfähle, die unsere Stadt durchschneiden, sind mitten ins Herz der deutschen Einheit und in den lebendigen Organismus unserer einen Stadt Berlin gerammt worden."

Die Mauer habe die Stadt gespalten, Familien und Freunde getrennt und vielen Menschen sogar das Leben gekostet, so Müller. "Den Versuchen, den Mauerbau zu rechtfertigen und die Diktatur der DDR zu relativieren oder zu verklären, treten wir entschieden entgegen.
Der Prozess des Zusammenwachsens der ehemals geteilten Stadt und des ehemals geteilten Landes ist schwierig und dauert lang. Noch sind nicht alle Unterschiede überbrückt. In Berlin ist es uns aber in den letzten Jahren unter der Führung der SPD gelungen, die Stadt weiter zu einen. Mit uns gibt es kein gegenseitiges Ausspielen der beiden ehemaligen Stadthälften. Gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern werden wir weiter am Zusammenwachsen arbeiten."