Aufnahmeverfahren an Schulen hat sich bewährt

Aufnahmeverfahren an Schulen hat sich bewährt

Das Anmeldeverfahren an Berlins Schulen hat sich bewährt. Bei insgesamt rund 26.800 Anmeldungen konnte ca. 24.900 Wünschen bereits im ersten Durchgang entsprochen werden. Rund 22.500 Schülerinnen und Schüler wurden dabei an der Schule aufgenommen, die ihrem Erstwunsch entsprach. Bei über 2.300 erfüllte sich der Zweit- und Drittwunsch. 93% der Schülerinnen und Schüler haben im ersten Anlauf  einen Schulplatz zugewiesen bekommen (an Gymnasien sogar 96%). Der Erstwunsch könnte in 84% der Fälle erfüllt werden.
Für alle Schülerinnen und Schüler gibt es an den beiden Oberschuleformen ausreichend Plätze: An den Integrierten Sekundarschulen stehen über 1.000 offene Plätze für gut 900 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung, die noch keinen Schulplatz haben; an den Gymnasien sind es rund 600 offene Plätze für knapp 500 Schülerinnen und Schüler.  Die sogenannte Ausgleichskonferenz findet am 13. April statt.

Umgesetzt wird damit ein gerechteres Verfahren zur Aufnahme an der Oberschule. Bisher entschied  die Entfernung des Wohnorts der Eltern zu der gewünschten Schule (Wohnortprinzip). Jetzt haben alle Kinder unabhängig vom Wohnort ihrer Eltern eine Chance, bei der gewünschten Schule
aufgenommen zu werden.  Das neue Aufnahmeverfahren stärkt die Selbstständigkeit und Profilbildung der Schulen.
Schulen können sich erstmals in der Schulgeschichte Berlins im Fall einer Übernachfrage bis zu 70 % ihrer Schülerinnen und Schüler nach selbst  festgelegten Kriterien aussuchen. Jede Schulkonferenz,  d.h. Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit Eltern sowie Schülerinnen und Schüler, entscheidet
unter Berücksichtigung des Schulprofils, welche Auswahlkriterien an der Schule gelten sollen.

 

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