Swen Schulz: Bildungspolitik verändern

Swen Schulz: Bildungspolitik verändern

Zu Korrekturen in der Bildungspolitik hat der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Swen Schulz CDU, CSU und FDP aufgerufen. Die jetzt vorgelegte OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2010" verdeutliche  die Defizite: "Eindrücklich hat die OECD dargelegt, dass in Deutschland trotz erheblicher Verbesserungen der letzten Jahre immer noch zu wenig junge Menschen ein Studium aufnehmen und dass die Studienabbruchquote nach wie vor zu hoch ist. Im internationalen Vergleich fällt Deutschland immer weiter zurück - auch hinsichtlich der Investitionen in Bildung", so Swen Schulz.

Deutschland müsse den in SPD-Regierungsverantwortung eingeschlagenen Kurs der BAföG-Verbesserungen konsequent fortsetzen sowie die Lehre deutlich verbessern, forderte Schulz. "Nur so können mehr junge Leute insbesondere aus einkommensschwachen oder bildungsfernen Familien für ein Studium gewonnen und die Abbrecherquote reduziert werden. Darüber hinaus ist eine Fortsetzung des Hochschulpaktes zum Ausbau der Studienplätze nötig - in den nächsten Jahren auch mit Blick auf den Ausbau der Master-Studiengänge, damit allen Bachelor-Absolventen der Zugang zum Master-Studium ermöglicht wird. Doch Bildungsministerin Schavan hat im Bundesrat lieber das untaugliche Stipendienprogramm durchgesetzt als sich um eine ordentliche BAföG-Novelle zu kümmern. Sie hat die Empfehlungen des Wissenschaftsrates für gute Lehre ignoriert und statt über einer Milliarde jährlich lediglich 200 Millionen für Investitionen in bessere Lehre vorgesehen. Die Bundesregierung muss den OECD-Bericht ernst nehmen und die Probleme endlich energisch anpacken!"

 

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