SPD beim Marathon: Sportlich durch die Hauptstadt

SPD-Mitglieder beim Marathon: Sportlich durch die Hauptstadt

Wer meint, Parteimitglieder würden in ihrer Freizeit nur Nachrichten lesen, über Konzepten brüten oder Haushaltsdebatten analysieren, hat sich getäuscht. Das bewiesen Karin Pieper, Miriam Noa und etwa 30 weitere SPD-Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet am vergangenen Wochenende. Die Genossen gehörten zu den 60 000 Läufern, Skatern, Walkern und Rollstuhlfahrern, die am Berlin-Marathon 2010 teilnahmen.

Ganz unpolitisch bewegten sie die SPD-Läufer dabei nicht: Sie alle trugen rote SPD-T-Shirts. Zum Glück, meint Karin Pieper aus der 8. Abteilung: „Dank des SPD-Shirts wurde ich beim Berlin-Marathon so sehr von den Zuschauerinnen und Zuschauern angefeuert, dass ich mit enormem Rückenwind nach 6 Stunden und 21 Minuten vergnügt ins Ziel gewalkt bin.“

Gestartet waren sie und die anderen Läufer an der „Straße des 17. Juni“. Danach ging es über den Strausberger Platz, den Hermannplatz und die Potsdamer Straße. Besonders viele Zuschauerinnen und Zuschauer kamen wie in jedem Jahr zum „Hotel Am Wilden Eber“ im Grunewald am Kilometer 28. Von dort aus verlief die Tour über den Breitschaltplatz und den Potsdamer Platz. Ziellinie war am Brandenburger Tor

„Im Ziel musste ich gleichzeitig weinen und lachen“, sagt Miriam Noa aus der 61. Abteilung der Berliner SPD. „Der letzte Kilometer Unter den Linden und durchs Brandenburger Tor war einfach überwältigend – so viel Publikum, so eine tolle Stimmung!“ Für Noa war der Lauf im roten T-Shirt eine ganz besonderes Erlebnis: „Insgesamt eine echte Grenzerfahrung, körperlich wie mental – aber in jedem Fall mit Suchtgefahr.“

Shirine Issa

 

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