Gewerkschafter unterstützen Anti-AKW-Demo

Gewerkschafter unterstützen Anti-AKW-Demo

Gewerkschafter aus Berlin und Brandenburg unterstützen die Anti-AKW-Demonstration am Sonnabend, d. 18. September in Berlin. Zu der Großdemonstration im Regierungsviertel hat auch die Berliner SPD aufgerufen

Die geplanten Aktionen des Bündnisses gegen die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken werden von der IG Metall-Bezirk Berlin, Brandenburg und Sachsen sowie dem Ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg unterstützt. Diese Politik der Bundesregierung sei unsozial, fortschrittsfeindlich und zutiefst ungerecht. „Wir gehen im Herbst für gute Arbeit und gute Lebensbedingungen auf die Straße. Dazu gehört auch der Ausstieg aus der Kernenergie, die nicht beherrschbar ist“, erklärte IG-Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. „Wir lassen außerdem nicht zu, dass tausende Arbeitsplätze in der Solar- und Windkraftindustrie und bei den kommunalen Stadtwerken im Osten geopfert werden“, so  die Ver.di-Landesbezirksvorsitzende Susanne Stumpenhusen.

Skandalös sind nach Ansicht der Gewerkschafter die wirtschaftlichen Auswirkungen: Die Atomkraftwerk-Betreiber werden durch die geplanten längeren Laufzeiten bis zu 100 Milliarden Euro Extra-Gewinne einstreichen können. Dieses Geld wird anderswo fehlen – für Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien, für Investitionen in moderne Kohle- und Gaskraftwerke und letztlich auch in jedem privaten Geldbeutel. Dieses 100-Milliarden-Euro-Geschenk will die Bundesregierung an die Atomkonzerne verteilen, während sie gleichzeitig den Hartz IV-Empfängern Milliarden kürzen und den ersten großen Schritt in Richtung Kopfpauschale bei den Krankenversicherungen unternehmen will.

Auf der Kundgebung am 18. September spricht unter anderem Wolfgang Rhode, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall. 

 

Berliner SPD-Mitglieder treffen sich am 18. September ab 12.00 Uhr an der Reichstagswiese. Einzelheiten zum Ablauf   unter www.anti-atom-demo.de/.

 

 

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